Schu­li­sche Ord­nungs­maß­nah­me bei Ankün­di­gung einer Amok­tat im Inter­net

Es ist im Rah­men des der Schu­le ein­zu­räu­men­den päd­ago­gi­schen Ermes­sens nicht zu bean­stan­den, wenn sie einen Schü­ler an eine ande­re Schu­le der­sel­ben Schul­form über­weist, der für die – von ihm nur scherz­haft gemeint – Ein­stel­lung einer Amok­lauf-Ankün­di­gung im Chat­be­reich StudieVZ/​Buschfunk mit ver­ant­wort­lich ist; denn es ist ande­ren Schü­lern deut­lich vor Augen zu füh­ren, dass selbst eine nur scherz­haft gemein­te Ankün­di­gung eines Amok­lau­fes nicht ohne gra­vie­ren­de ord­nungs­recht­li­che Maß­nah­men blei­ben wird, da eine Ankün­di­gung eines Amok­laufs selbst als Scherz nicht hin­nehm­bar ist.

Schu­li­sche Ord­nungs­maß­nah­me bei Ankün­di­gung einer Amok­tat im Inter­net

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 26. Janu­ar 2010 – 2 ME 444/​09