Spruch­rei­fe einer Anfech­tungs­kla­ge

Gemäß § 113 Abs. 5 Satz 1 VwGO spre­chen die Gerich­te bei Spruch­rei­fe die Ver­pflich­tung der Ver­wal­tungs­be­hör­de aus, die bean­trag­te Amts­hand­lung vor­zu­neh­men, soweit die Ableh­nung oder Unter­las­sung des Ver­wal­tungs­akts rechts­wid­rig ist und der Klä­ger dadurch in sei­nen Rech­ten ver­letzt ist.

Spruch­rei­fe einer Anfech­tungs­kla­ge

Der Begriff der Spruch­rei­fe bringt zum Aus­druck, dass das Gericht ver­pflich­tet ist, die auf der Grund­la­ge sei­nes Recht­stand­punkts ent­schei­dungs­er­heb­li­chen tat­säch­li­chen Umstän­de erschöp­fend auf­zu­klä­ren 1.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 14. Febru­ar 2018 – 1 B 1.18

  1. BVerwG, Urteil vom 10.02.1998 – 9 C 28.97, BVerw­GE 106, 171, 172 und Beschluss vom 10.03.2011 – 2 B 37.10 – USK 2011 – 76 32[]