St. Gere­on – Umge­bungs­schutz für Bau­denk­mä­ler

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat die Bau­ar­bei­ten an zwei Häu­sern in der unmit­tel­ba­ren Nach­bar­schaft der roma­ni­schen Kir­che St. Gere­on gestoppt und damit einem Antrag der Katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de St. Gere­on gegen das Bau­auf­sichts­amt der Stadt Köln statt­ge­ge­ben.

St. Gere­on – Umge­bungs­schutz für Bau­denk­mä­ler

Die von der Stadt gegen den Wider­stand des Rhei­ni­schen Amtes für Denk­mal­pfle­ge geneh­mig­te Erhö­hung der bei­den Gebäu­de ver­let­ze den St. Gere­on als her­aus­ra­gen­dem Kul­tur­denk­mal zukom­men­den Umge­bungs­schutz. Als ein Indiz für die Beein­träch­ti­gung wer­te­te das Ver­wal­tungs­ge­richt hier­bei auch den Ver­stoß gegen das vom Rat der Stadt Köln beschlos­se­ne Höhen­kon­zept. Der Schutz der roma­ni­schen Kir­chen als her­aus­ra­gen­de Kul­tur­denk­mä­ler der Stadt sei aber gera­de auch ein vor­ran­gi­ges Ziel die­ses Kon­zepts gewe­sen.

Ver­wal­tungs­ge­richt Köln, Beschluss vom 16. August 2010 – 4 L 735/​10