Tag­fahr­licht

Ab heu­te ist es Pflicht, alle neu­en Pkw- und Trans­por­ter­ty­pen mit Tag­fahr­leuch­ten aus­zu­stat­ten. Zweck die­ser Rege­lung ist es, die Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr zu ver­bes­sern und die Sicht­bar­keit von Fahr­zeu­gen auf den Stra­ßen zu erhö­hen.

Tag­fahr­licht

Mit Tag­fahr­licht ist nicht das her­kömm­li­che Abblend­licht gemeint. Tag­fahr­leuch­ten sind eine zusätz­li­che Beleuch­tung, die meist in der Front­schür­ze oder in den Schein­wer­fern des Fahr­zeugs inte­griert sind. Das Tag­fahr­licht schal­tet sich auto­ma­tisch ein, wenn der Motor ange­las­sen wird, beleuch­tet aller­dings nicht die Arma­tu­ren oder Kenn­zei­chen. Als Dau­er­be­leuch­tung ist das Tag­fahr­licht öko­lo­gi­scher als Abblend­licht, da der Ener­gie­ver­brauch rund ein Drit­tel nied­ri­ge­rer ist und bei Ein­satz von Leucht­di­oden sogar nur 10% der Ener­gie eines nor­ma­len Abblend­lichts beträgt.

Eine Nach­rüs­tung älte­rer Fahr­zeu­ge mit Tag­fahr­leuch­ten ist mög­lich und emp­feh­lens­wert. Eine Pflicht zur Fahrt mit Licht auch am Tage gibt es inzwi­schen in ver­schie­de­nen euro­päi­schen Län­dern. Dort kann ein Ver­stoß gegen die Licht­pflicht emp­find­li­che Buß­geld­zah­lun­gen nach sich zie­hen. Wenn das Fahr­zeug noch kein Tag­fahr­licht besitzt, muss in die­sen Län­dern mit dem nor­ma­len Abblend­licht gefah­ren wer­den.

Für Deutsch­land, Frank­reich und die Schweiz gibt es bis­lang nur eine Emp­feh­lung, auch am Tag mit Licht zu fah­ren.