Tat­be­stands­be­rich­ti­gung wegen Unklar­heit

Die Berich­ti­gung des Tat­be­stan­des nach § 119 VwGO wegen Unklar­heit ist nicht anhand der ein­zel­nen For­mu­lie­rung einer tat­säch­li­chen Fest­stel­lung, son­dern auf­grund einer Gesamt­be­trach­tung des Kon­tex­tes der ein­zel­nen Fest­stel­lung inner­halb der Dar­stel­lung des Sach- und Streit­stan­des zu beur­tei­len.

Tat­be­stands­be­rich­ti­gung wegen Unklar­heit

Dabei ist zu berück­sich­ti­gen, dass nach § 117 Abs. 3 Satz 1 VwGO der Sach- und Streit­stand unter Her­vor­he­bung der gestell­ten Anträ­ge sei­nem wesent­li­chen Inhalt nach gedrängt dar­zu­stel­len ist und nach Satz 2 wegen der Ein­zel­hei­ten auf Schrift­sät­ze, Pro­to­kol­le und ande­re Unter­la­gen ver­wie­sen wer­den soll, soweit sich aus ihnen der Sach- und Streit­stand aus­rei­chend ergibt.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 10. Okto­ber 2018 – 6 A 3.16