Auto­wracks auf dem Pri­vat­grund­stück

Es wider­spricht der für den sub­jek­ti­ven Abfall­be­griff maß­geb­li­chen "Ver­kehrs­auf­fas­sung" iSv § 3 Abs. 3 Satz 2 Krw-/Ab­fG, ein Fahr­zeug, das als Old­ti­mer erhal­ten wer­den soll, bis zum Ablauf der jewei­li­gen, je nach Fahr­zeug­al­ter mög­li­cher­wei­se vie­le Jah­re dau­ern­den Frist unter frei­em Him­mel abzu­stel­len, weil eine sol­che Lage­rung regel­mä­ßig zu Sub­stanz­schä­den (u.a. durch Kor­ro­si­on) führt, die bei spä­te­rer erneu­ter Inbe­trieb­nah­me des Fahr­zeugs im Stra­ßen­ver­kehr erheb­li­che Repa­ra­tur­auf­wen­dun­gen bis zur voll­stän­di­gen Restau­rie­rung erfor­dern.

Auto­wracks auf dem Pri­vat­grund­stück

Eine Aus­re­de weni­ger.

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 3. Juni 2010 – 7 LA 36/​09