Böschungs­mahd am Kanalu­fer

Der im Was­ser­recht zu beach­ten­de all­ge­me­ne Bio­top­schutz, in Nie­der­sach­sen etwa nach § 37 Abs. 1 NNatG, gilt auch im beplan­ten und bebau­ten Innen­be­reich.

Böschungs­mahd am Kanalu­fer

Land­schafts­ver­schö­ne­rung ist kein "ver­nünf­ti­ger Grund" i.S.d. § 37 Abs. 1 NNatG, der die Zer­stö­rung oder erheb­li­che Beein­träch­ti­gung von Lebens­stät­ten wild­le­ben­der Tier- und Pflan­zen­ar­ten recht­fer­tigt. Sie bie­tet auch kei­nen Anlass für die Ertei­lung einer Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung nach § 37 Abs. 5 NNatG zur Mahd von Böschun­gen an Gewäs­sern.

Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg, Urteil vom 10. Sep­tem­ber 2009 – 5 A 89/​09