Che­mi­ka­li­en-Ozon­schicht-Ver­ord­nung

Die Bun­des­re­gie­rung will Vor­schrif­ten der Che­mi­ka­li­en-Ozon­schicht-Ver­ord­nung und der Che­mi­ka­li­en-Straf- und Buß­geld­ver­ord­nung an neue Vor­schrif­ten im euro­päi­schen Uni­ons­recht anpas­sen und hat hier­zu eine Ver­ord­nung zur Anpas­sung che­mi­ka­li­en­recht­li­cher Vor­schrif­ten an die Ver­ord­nung (EG) Nr. 1005/​2009 über Stof­fe, die zum Abbau der Ozon­schicht füh­ren, sowie zur Anpas­sung des Geset­zes über die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung an Ände­run­gen der Gefahr­stoff­ver­ord­nung vor­ge­legt.

Che­mi­ka­li­en-Ozon­schicht-Ver­ord­nung

Die Ver­ord­nung ent­hält zunächst Anpas­sun­gen an das novel­lier­te EU-Recht. Ins­be­son­de­re wer­den in der Che­mO­zon­SchichtV natio­na­le Rege­lun­gen gestri­chen, die nun in das unmit­tel­bar gel­ten­de EU-Recht Ein­gang gefun­den haben. Neu auf­ge­nom­men wird eine Rege­lung zur Aner­ken­nung von Sach­kun­de­nach­wei­sen nach der Che­mi­ka­li­en-Kli­ma­schutz­ver­ord­nung. Die Chem­S­trO­WiV wird an das neue EU-Recht – auch im Hin­blick auf die Umset­zung der Richt­li­nie 2008/​99/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 19. Novem­ber 2008 über den straf­recht­li­chen Schutz der Umwelt – ange­passt. Schließ­lich wer­den redak­tio­nel­le Fol­ge­än­de­run­gen in Anla­ge 1 des Geset­zes über die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung zu Ände­run­gen der Gefahr­stoff­ver­ord­nung vor­ge­nom­men.