Elek­tro­ni­sche Über­wa­chung gefähr­li­cher Abfäl­le

Am 1. April 2010 hat ein elek­tro­ni­sches Nach­weis­ver­fah­ren zur Über­wa­chung gefähr­li­cher Abfäl­le das bis­he­ri­ge Ver­fah­ren auf der Basis von Papier­for­mu­la­ren abge­löst. Seit Anfang die­sen Monats müs­sen daher die vor­ge­schrie­be­nen Nach­wei­se über die umwelt­ver­träg­li­che Ent­sor­gung gefähr­li­cher Abfäl­le von den nach­weis­pflich­ti­gen Unter­neh­men und den zustän­di­gen Behör­den elek­tro­nisch bear­bei­tet und über­mit­telt wer­den. Betrof­fen hier­von sind etwa 2,5 bis 3 Mil­lio­nen Nach­wei­se pro Jahr. Zur Daten­über­mitt­lung betrei­ben die sechs­zehn Bun­des­län­der gemein­sam die Zen­tra­le Koor­di­nie­rungs­stel­le Abfall (ZKS-Abfall), bei der die Nach­weis­da­ten bun­des­weit ent­ge­gen­ge­nom­men und ver­teilt wer­den.

Elek­tro­ni­sche Über­wa­chung gefähr­li­cher Abfäl­le

Die nach­weis­pflich­ti­gen Unter­neh­men erhal­ten bei der ZKS-Abfall ein elek­tro­ni­sches Post­fach und tref­fen auf der betrieb­li­chen Ebe­ne die erfor­der­li­chen Vor­keh­run­gen für die Teil­nah­me am elek­tro­ni­schen Ver­fah­ren. Für Unter­neh­men, die kei­ne eige­nen Lösun­gen wäh­len, bie­ten meh­re­re Dienst­leis­ter hier­zu „Pro­vi­der­lö­sun­gen“ an.

Die elek­tro­ni­sche Über­wa­chung bie­tet nach Ansicht der Ver­wal­tung die Mögichkeit, die Effi­zi­enz der Über­wa­chung gefähr­li­cher Abfäl­le nach­hal­tig zu stei­gern. Die Basis hier­für soll die wesent­lich schnel­le­re Bear­bei­tung, Ver­füg­bar­keit und Aus­wer­tung der Nach­weis­da­ten bil­den und die damit ent­schei­dend ver­bes­ser­te Trans­pa­renz in der Über­wa­chung die­ser Abfäl­le.