Luft­rein­hal­te­plan für Stutt­gart

Vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart war erst­in­stanz­lich eine Kla­ge der Deut­schen Umwelt­hil­fe e.V. gegen das Land Baden-Wür­t­­te­m­berg wegen Fort­schrei­bung des "Luftreinhalteplanes/​Teilplan Lan­des­haupt­stadt Stutt­gart" erfolg­reich. Die Deut­sche Umwelt­hil­fe hat, so das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart, einen Anspruch auf Fort­schrei­bung des Luft­rein­hal­te­pla­nes Stutt­gart um Maß­nah­men, die zu einer schnellst­mög­li­chen Ein­hal­tung der über­schrit­te­nen Immis­si­ons­grenz­wer­te für NO2 in

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Anpas­sungs­ge­neh­mi­gung für einen Flug­ha­fen – und die Kla­ge­be­fug­nis nach dem Umwelt­rechts­be­helfs­ge­setz

Gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UmwRG fin­det das Umwelt­rechts­be­helfs­ge­setz auf Ent­schei­dun­gen nach § 2 Abs. 3 UVPG über die Zuläs­sig­keit von Vor­ha­ben Anwen­dung, für die nach dem Gesetz über die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung eine Pflicht zur Durch­füh­rung einer Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung (UVP) besteht. Eine sol­che Pflicht folgt hier nicht aus § 3b Abs. 1 Satz 1 UVPG. Der

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Boden­schutz – und die rück­wir­ken­de Sanie­rungs­pflicht

Die in § 4 BBo­dSchG nor­mier­ten Pflich­ten zur Gefah­ren­ab­wehr und Stö­rungs­be­sei­ti­gung erfas­sen nach dem in den §§ 1 und 2 Abs. 5 BBo­dSchG zum Aus­druck kom­men­den Rege­lungs­zweck die­ses Geset­zes schäd­li­che Boden­ver­än­de­run­gen und Alt­las­ten, die vor dem Inkraft­tre­ten des Geset­zes am 1.03.1999 ver­ur­sacht wor­den sind . Die Ein­be­zie­hung bereits zuvor ver­ur­sach­ter Boden­ver­un­rei­ni­gun­gen stellt auch

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Boden­schutz­recht­li­che Sanie­rungs­pflicht- und die Gren­zen der Rück­wir­kung

Zur Ver­mei­dung einer ver­fas­sungs­wid­ri­gen Rück­wir­kung ist der Anwen­dungs­be­reich des § 4 Abs. 3 BBo­dSchG dahin­ge­hend ver­fas­sungs­kon­form zu redu­zie­ren, dass die­se Vor­schrift eine im Jahr 1926 erfolg­te Gesamt­rechts­nach­fol­ge nicht erfasst. Nach § 24 Abs. 2 Satz 1 BBo­dSchG haben meh­re­re Sanie­rungs­ver­pflich­te­te unab­hän­gig von ihrer Her­an­zie­hung durch die zustän­di­gen Behör­den unter­ein­an­der einen Anspruch auf Kos­ten­aus­gleich. Die

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Schall­schutz beim Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg – und die Lüf­tungs­pla­nung

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat die beklag­te Flug­ha­fen­ge­sell­schaft Ber­lin Bran­den­burg GmbH ver­ur­teilt, bei der Umset­zung des Schall­schutz­pro­gramms für ein im Nacht­schutz­be­reich gele­ge­nes Grund­stück vor dem Ein­bau von Zuluft­ge­rä­ten (Lüf­tern) eine Lüf­tungs­pla­nung vor­zu­neh­men. Die kla­gen­de Gemein­de ist Eigen­tü­me­rin eines mit einem Ein­fa­mi­li­en­haus bebau­ten Grund­stücks im nähe­ren Umfeld des neu­en Flug­ha­fens Ber­lin Bran­den­burg.

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Nitratrei­che Gemü­se­kon­zen­tra­te – als Zusatz­stof­fe bei der Fleisch­her­stel­lung

Kon­zen­tra­te aus stark nitrat­hal­ti­gen Gemü­sen, die bei der Her­stel­lung von Fleisch­erzeug­nis­sen aus Grün­den der Farb­sta­bi­li­sie­rung (sog. Umrö­tung) und Halt­bar­ma­chung des Lebens­mit­tels ver­wen­det wer­den, sind als Lebens­mit­tel­zu­satz­stof­fe im Sin­ne der Lebens­­­mit­­tel­zu­­­sat­z­­stoff-Ver­­or­d­­nung (EG) Nr. 1333/​2008 ein­zu­stu­fen. Gemäß Art. 54 Abs. 1 VO Nr. 882/​2004 trifft die zustän­di­ge Behör­de (vgl. Art. 2 Satz 2 Nr. 4 VO

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Neu in 2016 – Ener­gie­ef­fi­zi­enz

Die "Ener­gie­wen­de" zeigt auch zum aktu­el­len Jah­res­wech­sel wie­der ihre Spu­ren: Ener­gie­ef­fi­zi­enz für Gebäu­de: Am 1. Janu­ar 2016 star­tet das neue Anreiz­pro­gramm Ener­gie­ef­fi­zi­enz (APEE) mit den För­der­kom­po­nen­ten "Hei­zungs- und Lüf­tungs­pa­ket". Ziel ist es, neue Inno­va­­ti­ons- und Inves­ti­ti­ons­im­pul­se für die Wär­me­wen­de im Hei­zungs­kel­ler zu set­zen. Hier­für ste­hen im APEE ins­ge­samt 165 Mil­lio­nen

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Eigen­mar­ken des Han­dels – und die Ver­pa­ckungs­recht­li­che Ver­ant­wor­tung

Wer­den Ver­kaufs­ver­pa­ckun­gen für ein Han­dels­un­ter­neh­men unter Ver­wen­dung sei­ner Eigen­mar­ke und ohne Hin­weis auf den Abfül­ler in den Ver­kehr gebracht, muss sich das Han­dels­un­ter­neh­men dies zurech­nen las­sen. In einem sol­chen Fall ist nicht der Abfül­ler, son­dern das Han­dels­un­ter­neh­men Erst­in­ver­kehr­brin­ger und damit ver­pflich­tet, sich für die Ver­kaufs­ver­pa­ckun­gen an einem Rück­nah­me­sys­tem zu betei­li­gen

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Alt­rei­fen als Ter­ras­sen­be­fes­ti­gung

Als Pflanz­rin­ge ein­ge­setz­te Alt­rei­fen, die dem Hang­schutz die­nen, zäh­len nicht zum Abfall im Sin­ne von § 3 Abs. 1 Satz 1 KrWG. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt a. d. Wein­stra­ße der Kla­ge eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers statt­ge­ge­ben, der sich damit gegen eine abfall­recht­li­che Besei­ti­gungs­ver­fü­gung sei­ner Alt­rei­fen gewehrt hat. Der Klä­ger ist Eigen­tü­mer meh­re­rer

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Betei­li­gung von Natur­schutz­ver­bän­den bei der Beein­träch­ti­gun­gen von FFH-Gebie­ten

Das Betei­li­gungs­recht aner­kann­ter Natur­schutz­ver­ei­ni­gun­gen greift erst, wenn ein Pro­jekt im Wege einer FFH-rech­t­­li­chen Abwei­chungs­ent­schei­dung zuge­las­sen oder durch­ge­führt wer­den soll. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall begehr­te der kla­gen­de Natur­schutz­ver­ein die Fest­stel­lung, dass die beklag­te Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ver­pflich­tet ist, vor Durch­füh­rung mili­tä­ri­scher Tief­flug­übun­gen über dem Gebiet der Col­­bitz-Let­z­­lin­ger Hei­de eine

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Der "Grü­ne Punkt " – und die öffent­lich-recht­li­chen Ent­sor­gungs­ein­rich­tun­gen

Die Rege­lung der Ver­pa­ckungs­ver­ord­nung über die ent­gelt­li­che Mit­be­nut­zung von öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Ent­sor­gungs­ein­rich­tun­gen durch den "Grü­nen Punkt" sind nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts unwirk­sam. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat jetzt die Kla­ge des Land­krei­ses Böb­lin­gen gegen ein pri­va­tes Rück­hol­sys­tem für Ver­kaufs­ver­pa­ckun­gen (Dua­les Sys­tem Deutsch­land GmbH) abge­wie­sen. Der Klä­ger, der in sei­nem Bereich

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Tro­phä­en­fi­schen im Angel­teich

Das Tro­phä­en­fi­schen, bei dem gro­ße Fische nach einem Angel­vor­gang ("Drill") lebend aus dem Was­ser geho­ben, ohne Betäu­bung oder Tötung vom Angel­ha­ken gelöst, gemes­sen, vor einer Kame­ra prä­sen­tiert und anschlie­ßend wie­der in das Gewäs­ser gesetzt wer­den, ver­stößt gegen das Tier­schutz­ge­setz. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall betreibt der Antrag­stel­ler

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Flug­ver­fah­rens­fest­le­gung, Lärm­ak­ti­ons­plä­ne – und die Kla­ge­be­fug­nis von Umwelt­ver­bän­den

Aner­kann­te Umwelt­ver­bän­de sind nicht berech­tigt, die feh­ler­haf­te Behand­lung von in Lärm­ak­ti­ons­plä­nen dar­ge­stell­ten ruhi­gen Gebie­ten durch eine Flug­ver­fah­rens­fest­le­gung zu rügen. Nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 UmwRG kann eine aner­kann­te inlän­di­sche oder aus­län­di­sche Ver­ei­ni­gung, ohne eine Ver­let­zung in eige­nen Rech­ten gel­tend machen zu müs­sen, Rechts­be­hel­fe nach Maß­ga­be der Ver­wal­tungs­ge­richts­ord­nung gegen eine Ent­schei­dung nach

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Flug­rou­ten­fest­le­gung – und die Lärm­be­läs­ti­gung

§ 29b Abs. 2 LuftVG ent­hält für die vom Bun­des­auf­sichts­amt für Flug­si­che­rung bei der Fest­le­gung von Flug­ver­fah­ren zu tref­fen­de Abwä­gungs­ent­schei­dung kei­ne Direk­ti­ven, wenn sämt­li­che in Betracht kom­men­den Rou­ten mit unzu­mut­ba­rem Flug­lärm ver­bun­den sind . Für die gericht­li­che Kon­trol­le kommt es allein auf die Recht­mä­ßig­keit des Ergeb­nis­ses des Recht­set­zungs­ver­fah­rens an und nicht

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Vor­fel­der­wei­te­rung am Flug­ha­fen Köln/​Bonn

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat bestä­tigt, dass lärm­be­las­te­te Nach­barn eines Flug­ha­fens gegen bau­li­che Erwei­te­rungs­maß­nah­men, die von der zustän­di­gen Plan­fest­stel­lungs­be­hör­de mit einer "Unter­blei­bens­ent­schei­dung" geneh­mi­gungs­frei gestellt wur­den, vor­ge­hen und gege­be­nen­falls die Still­le­gung die­ser Flä­chen bis zur Ertei­lung der erfor­der­li­chen Geneh­mi­gung ver­lan­gen kön­nen. Die Klä­ger sind Eigen­tü­mer von Grund­stü­cken, die sich in etwa

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Bekannt­ma­chung der Arten ver­füg­ba­rer Umwelt­in­for­ma­tio­nen

Die Anfor­de­run­gen an die Bekannt­ma­chung der Arten ver­füg­ba­rer Umwelt­in­for­ma­tio­nen nach § 3 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 Bau­GB, wie sie das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in sei­nem Urteil vom 18.07.2013 – 4 CN 3.12 – for­mu­liert hat, sind einer Aus­nah­me nicht zugäng­lich. Nach § 3 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 Bau­GB sind Ort und Dau­er der Aus­le­gung der Ent­wür­fe von

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Funk­ti­ons­grün, städ­te­bau­li­che Erhal­tungs­fe­set­zung – und die Pflicht zu Ersatz­pflan­zun­gen

Zu den Pflich­ten, die sich aus einer auf § 9 Abs. 1 Nr. 25 Buchst. b Bau­GB gestütz­ten Erhal­tungs­fest­set­zung erge­ben, kön­nen im Fall des Ver­lusts des geschütz­ten Grüns auch Ersatz­pflan­zun­gen gehö­ren. § 9 Abs. 1 Nr. 25 Buchst. b Bau­GB kann auch als Rechts­grund­la­ge für Fest­set­zun­gen her­an­ge­zo­gen wer­den, die über eine blo­ße Bestands­si­che­rung vor­han­de­ner Bepflan­zun­gen hin­aus­ge­hen.

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Betrieb des Stein­koh­le­kraft­werks Moor­burg

Wer­den die mit dem Kraft­werks­be­trieb mit­tels Durch­lauf­küh­lung ver­bun­de­nen Ein­wir­kun­gen auf die Ober­flä­chen­was­ser­kör­per Hafen und Elbe West sowie auf Fisch­ar­ten, die unter die Schutz­zie­le von Natu­­ra-2000-Gebie­­ten fal­len, nicht so gra­vie­rend sein, dass bis zur vor­aus­sicht­li­chen Ent­schei­dung über die Revi­si­on irrever­si­ble Nach­tei­le ein­tre­ten, darf das Kraft­werk Moor­burg mit der geplan­ten Durch­lauf­küh­lung vor­läu­fig

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Wei­ter­bau einer Beschnei­ungs­an­la­ge

Ist für den Erhalt und die För­de­rung der ört­li­chen und regio­na­len Wirt­schafts­kraft und für den Erhalt von Arbeits­plät­zen die Gewähr­leis­tung von Schnee­si­cher­heit durch die Errich­tung von Beschnei­ungs­an­la­gen erfor­der­lich, über­wiegt das öffent­li­che Inter­es­se und das Inter­es­se der betrof­fe­nen Berg­bahn­be­trei­be­rin am Fort­schrei­ten der Bau­maß­nah­men der Beschnei­ungs­an­la­ge. So hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in

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Kom­mer­zi­el­le Kanu­tou­ren im Natur­schutz­ge­biet

Ist durch die erteil­te Geneh­mi­gung zur Nut­zung eines Gewäs­sers für kom­mer­zi­el­le Kanu­tou­ren eine erheb­li­che Beein­träch­ti­gung der Fisch­be­stän­de zu erwar­ten, greift die Befrei­ung vom Ver­bot kom­mer­zi­el­ler Boots­fahr­ten in das Fische­rei­recht der betrof­fe­nen Fische­r­ei­gemein­schaft ein. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Min­den in dem hier vor­lie­gen­den Fall der kla­gen­den Gemein­schaft für Fische­rei

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Die bedrän­gen­de Wir­kung einer Wind­ener­gie­an­la­ge

Ist bei der Errich­tung einer Wind­ener­gie­an­la­ge sicher­ge­stellt, dass die Lärm­grenz­wer­te auch unter Berück­sich­ti­gung der Vor­be­las­tung durch eine vor­han­de­ne Anla­ge durch Beschrän­kun­gen des Nacht­be­triebs ein­ge­hal­ten wird, tref­fen einen Nach­barn kei­ne unzu­mut­ba­ren nächt­li­chen Lärm­im­mis­sio­nen. Im Außen­be­reich, in dem mit dort pri­vi­le­gier­ten Wind­ener­gie­an­la­gen zu rech­nen ist, besteht nur ein ver­min­der­ter Schutz­an­spruch. Es geht

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Die Durch­füh­rung akti­ver Schall­schutz­maß­nah­men durch die Deut­sche Bahn

Das Bun­des­im­mis­si­ons­schutz­ge­setz ent­hält kei­ne Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge für die Durch­set­zung eines Lärm­ak­ti­ons­plans gegen­über der Bahn, son­dern ver­pflich­tet die­se ledig­lich zur Mit­wir­kung bei der Erstel­lung von Lärm­ak­ti­ons­plä­nen. Das Feh­len einer Befug­nis zur Durch­set­zung eines Lärm­ak­ti­ons­plans ver­letzt eine Stadt nicht in ihrem eige­nen sub­jek­ti­ven Recht auf kom­mu­na­le Selbst­ver­wal­tung. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt

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Repli­ka­te von Ele­fan­ten­stoß­zäh­nen beschlag­nahmt

Aus Harz her­ge­stell­te Nach­bil­dun­gen von Ele­fan­ten­stoß­zäh­nen unter­lie­gen nicht dem Arten­schutz. Eine auf das Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz gestütz­te Beschlag­nah­me­ver­fü­gung die­ser Plas­ti­ken ist rechts­wid­rig. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren ent­schie­den, mit dem sich die Besit­ze­rin von zwei Elfen­bein­stoß­zäh­nen gegen die sofor­ti­ge Voll­zie­hung einer Beschlag­nah­me gewehrt hat. Die Antrag­stel­le­rin hat­te

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Die Hal­tung eines ein­zel­nen Esels

Die völ­li­ge Ein­zel­hal­tung eines Esels ist tier­schutz­wid­rig. Ein Esel braucht Gesell­schaft. Mit die­ser Begrün­dug hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Esel­hal­ters abge­wie­sen, der sich damit gegen eine Anord­nung gewehrt hat, sei­nen Esel zu ver­ge­sell­schaf­ten. Der Klä­ger ist seit meh­re­ren Jah­ren Hal­ter eines Esel­hengs­tes. Nach

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Lärm­be­läs­ti­gung 1000 m ent­fernt vom Wind­park

Liegt ein Grund­stück am Ran­de eines Wohn­ge­bie­tes zum Außen­be­reich hin, kann die Ein­hal­tung der Lärm­wer­te für ein rei­nes Wohn­ge­biet nicht in Anspruch genom­men wer­den. Dem auf­grund der beson­de­ren Lage des Grund­stü­ckes ver­min­der­ten Schutz­be­dürf­nis ist viel­mehr durch die Ein­hal­tung der Lärm­wer­te für ein all­ge­mei­nes Wohn­ge­biet in aus­rei­chen­dem Maß genü­ge getan. Mit

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