Bodenschutz - und die rückwirkende Sanierungspflicht

Boden­schutz – und die rück­wir­ken­de Sanie­rungs­pflicht

Die in § 4 BBo­dSchG nor­mier­ten Pflich­ten zur Gefah­ren­ab­wehr und Stö­rungs­be­sei­ti­gung erfas­sen nach dem in den §§ 1 und 2 Abs. 5 BBo­dSchG zum Aus­druck kom­men­den Rege­lungs­zweck die­ses Geset­zes schäd­li­che Boden­ver­än­de­run­gen und Alt­las­ten, die vor dem Inkraft­tre­ten des Geset­zes am 1.03.1999 ver­ur­sacht wor­den sind . Die Ein­be­zie­hung bereits zuvor ver­ur­sach­ter Boden­ver­un­rei­ni­gun­gen stellt auch

Lesen
Bodenschutzrechtliche Sanierungspflicht- und die Grenzen der Rückwirkung

Boden­schutz­recht­li­che Sanie­rungs­pflicht- und die Gren­zen der Rück­wir­kung

Zur Ver­mei­dung einer ver­fas­sungs­wid­ri­gen Rück­wir­kung ist der Anwen­dungs­be­reich des § 4 Abs. 3 BBo­dSchG dahin­ge­hend ver­fas­sungs­kon­form zu redu­zie­ren, dass die­se Vor­schrift eine im Jahr 1926 erfolg­te Gesamt­rechts­nach­fol­ge nicht erfasst. Nach § 24 Abs. 2 Satz 1 BBo­dSchG haben meh­re­re Sanie­rungs­ver­pflich­te­te unab­hän­gig von ihrer Her­an­zie­hung durch die zustän­di­gen Behör­den unter­ein­an­der einen Anspruch auf Kos­ten­aus­gleich. Die

Lesen
Schallschutz beim Flughafen Berlin Brandenburg - und die Lüftungsplanung

Schall­schutz beim Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg – und die Lüf­tungs­pla­nung

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat die beklag­te Flug­ha­fen­ge­sell­schaft Ber­lin Bran­den­burg GmbH ver­ur­teilt, bei der Umset­zung des Schall­schutz­pro­gramms für ein im Nacht­schutz­be­reich gele­ge­nes Grund­stück vor dem Ein­bau von Zuluft­ge­rä­ten (Lüf­tern) eine Lüf­tungs­pla­nung vor­zu­neh­men. Die kla­gen­de Gemein­de ist Eigen­tü­me­rin eines mit einem Ein­fa­mi­li­en­haus bebau­ten Grund­stücks im nähe­ren Umfeld des neu­en Flug­ha­fens Ber­lin Bran­den­burg.

Lesen
Nitratreiche Gemüsekonzentrate - als Zusatzstoffe bei der Fleischherstellung

Nitratrei­che Gemü­se­kon­zen­tra­te – als Zusatz­stof­fe bei der Fleisch­her­stel­lung

Kon­zen­tra­te aus stark nitrat­hal­ti­gen Gemü­sen, die bei der Her­stel­lung von Fleisch­erzeug­nis­sen aus Grün­den der Farb­sta­bi­li­sie­rung (sog. Umrö­tung) und Halt­bar­ma­chung des Lebens­mit­tels ver­wen­det wer­den, sind als Lebens­mit­tel­zu­satz­stof­fe im Sin­ne der Lebens­­­mit­­tel­zu­­­sat­z­­stoff-Ver­­or­d­­nung (EG) Nr. 1333/​2008 ein­zu­stu­fen. Gemäß Art. 54 Abs. 1 VO Nr. 882/​2004 trifft die zustän­di­ge Behör­de (vgl. Art. 2 Satz 2 Nr. 4 VO

Lesen
Neu in 2016 - Steuerrecht

Neu in 2016 – Ener­gie­ef­fi­zi­enz

Die „Ener­gie­wen­de” zeigt auch zum aktu­el­len Jah­res­wech­sel wie­der ihre Spu­ren: Ener­gie­ef­fi­zi­enz für Gebäu­de: Am 1. Janu­ar 2016 star­tet das neue Anreiz­pro­gramm Ener­gie­ef­fi­zi­enz (APEE) mit den För­der­kom­po­nen­ten „Hei­zungs- und Lüf­tungs­pa­ket”. Ziel ist es, neue Inno­va­­ti­ons- und Inves­ti­ti­ons­im­pul­se für die Wär­me­wen­de im Hei­zungs­kel­ler zu set­zen. Hier­für ste­hen im APEE ins­ge­samt 165 Mil­lio­nen

Lesen
Eigenmarken des Handels - und die Verpackungsrechtliche Verantwortung

Eigen­mar­ken des Han­dels – und die Ver­pa­ckungs­recht­li­che Ver­ant­wor­tung

Wer­den Ver­kaufs­ver­pa­ckun­gen für ein Han­dels­un­ter­neh­men unter Ver­wen­dung sei­ner Eigen­mar­ke und ohne Hin­weis auf den Abfül­ler in den Ver­kehr gebracht, muss sich das Han­dels­un­ter­neh­men dies zurech­nen las­sen. In einem sol­chen Fall ist nicht der Abfül­ler, son­dern das Han­dels­un­ter­neh­men Erst­in­ver­kehr­brin­ger und damit ver­pflich­tet, sich für die Ver­kaufs­ver­pa­ckun­gen an einem Rück­nah­me­sys­tem zu betei­li­gen

Lesen