Unter­neh­men in öffent­li­cher Hand – und ihre Grund­rechts­fä­hig­keit

Unter­neh­men, die sich über­wie­gend oder voll­stän­dig in öffent­li­cher Hand befin­den, sind nicht grund­rechts­fä­hig 1.

Unter­neh­men in öffent­li­cher Hand – und ihre Grund­rechts­fä­hig­keit

Das gilt jeden­falls dann, wenn sie mit der Gesund­heits­vor­sor­ge öffent­li­che Auf­ga­ben wahr­neh­men. Dabei besteht hin­sicht­lich der Grund­rechts­fä­hig­keit kein Unter­schied zwi­schen Unter­neh­men unmit­tel­bar in staat­li­cher Hand und sol­chen in kom­mu­na­ler Trä­ger­schaft 2.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 25. Okto­ber 2018 – 1 BvR 1689/​16

  1. vgl. BVerfGE 128, 226, 244 ff.[]
  2. vgl. BVerfGK 15, 484, 488 f.[]