Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die EMRK als Prüfungsmaßstab?

Die Gewähr­leis­tun­gen der, a href=„Europäische Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on“ target=„_blank„Europäischen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on und ihrer Zusatz­pro­to­kol­le1. Aller­dings gehört zur Bin­dung der Behör­den und Gerich­te an Recht und Gesetz (Art.20 Abs. 3 GG) auch die Berück­sich­ti­gung der Gewähr­leis­tun­gen der Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on und der Ent­schei­dun­gen des Gerichts­hofs im Rah­men metho­disch ver­tret­ba­rer Geset­zes­aus­le­gung2 Wer­den behörd­li­che oder fach­ge­richt­li­che Defi­zi­te bei der Beach­tung die­ser Vor­ga­ben gel­tend gemacht, kann dies jeden­falls zu der Mög­lich­keit eines Ver­sto­ßes gegen Grund­rech­te in Ver­bin­dung mit dem Rechts­staats­prin­zip füh­ren3. Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Urteil vom 12. Juni 2018 – 2 BvR 1738/​12 – 2 BvR 646/​15 – 2 BvR 1068/​14 und 2 BvR 1395/​13

Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die EMRK als Prüfungsmaßstab?
  1. vgl. BVerfGE 10, 271, 274; 34, 384, 395; 41, 88, 105 f.; 64, 135, 157; 74, 102, 128; 111, 307, 317; 128, 326, 367; BVerfGK 3, 4, 8[]
  2. vgl. BVerfGE 128, 326, 366 ff.[]
  3. vgl. BVerfGE 111, 307, 323 f., 329 f.[]