Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die erfor­der­li­chen Dar­le­gun­gen zur Beschwer­de­frist

Die Begrün­dung einer Ver­fas­sungs­be­schwer­de genügt nicht den aus § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG fol­gen­den Anfor­de­run­gen, wenn der Beschwer­de­füh­rer weder zu dem Zeit­punkt des Zugangs der ange­grif­fe­nen Ent­schei­dung vor­trägt noch sich die­ser ohne Wei­te­res aus den vor­ge­leg­ten Unter­la­gen ergibt.

Ver­fas­sungs­be­schwer­de – und die erfor­der­li­chen Dar­le­gun­gen zur Beschwer­de­frist

In einem sol­chen Fall ist es dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nicht mög­lich zu prü­fen, ob die Ver­fas­sungs­be­schwer­de­frist des § 93 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG gewahrt wur­de [1].

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 28. Okto­ber 2019 – 1 BvR 2237/​19

  1. vgl. BVerfG, Beschluss vom 04.09.2019 – 1 BvR 1789/​19, Rn. 3; Beschluss vom 11.07.2018 – 2 BvR 1548/​14, Rn. 15 m.w.N.[]