Ver­se­hent­li­cher Dro­gen­kon­sum und der Füh­rer­schein

Ein Kraft­fahr­zeug­füh­rer, der (angeb­lich) ohne sein Wis­sen har­te Dro­gen (Amphet­ami­ne) ein­ge­nom­men hat, der aber in Kennt­nis die­ser Dro­gen­ein­nah­me ein Kraft­fahr­zeug unter dem Ein­fluss von Amphet­ami­nen – mit einem zwei­ein­halb Stun­den nach Antritt der Fahrt gemes­se­nen Wert von 49 ng/​ml im Blut – geführt hat, ohne dass er abso­lut sicher gewe­sen sein konn­te, dass die­se Dro­gen voll­kom­men abge­baut sind und auch kei­ner­lei (Nach-)Wirkungen mehr erzeu­gen, ist im Hin­blick auf sei­ne (feh­len­de) Kraft­fahr­eig­nung einer Per­son gleich­zu­stel­len, die bewusst har­te Dro­gen ein­ge­nom­men hat und die nach Nr. 9.1 der Anla­ge 4 zur Fahr­erlaub­nis­ver­ord­nung selbst dann als unge­eig­net zum Füh­ren von Kraft­fahr­zeu­gen gilt, wenn sie nicht unter dem Ein­fluss von Dro­gen am Stra­ßen­ver­kehr teil­nimmt.

Ver­se­hent­li­cher Dro­gen­kon­sum und der Füh­rer­schein

Das war’s dann für den Füh­rer­schein…

Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg, Beschluss vom 22. Sep­tem­ber 2010 – 4 K 1600/​10