Ver­spä­tet erho­be­ne Anhö­rungs­rü­ge

Ist die Anhö­rungs­rü­ge nicht inner­halb der gesetz­li­chen Frist erho­ben wor­den, ist sie nach § 152a Abs. 4 Satz 1 VwGO als unzu­läs­sig zu ver­wer­fen.

Ver­spä­tet erho­be­ne Anhö­rungs­rü­ge

Gemäß § 152a Abs. 2 Satz 1 VwGO ist die Rüge inner­halb von zwei Wochen nach Kennt­nis von der Ver­let­zung des recht­li­chen Gehörs zu erhe­ben; der Zeit­punkt der Kennt­nis­er­lan­gung ist glaub­haft zu machen. Die gesetz­lich vor­aus­ge­setz­te Kennt­nis hat der Klä­ger hier mit der Zustel­lung jenes Beschlus­ses erlangt, des­sen Grün­de die­se Ver­let­zung sei­nes Anspruchs auf recht­li­ches Gehör sei­nem Vor­trag gemäß ent­hal­ten sol­len.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 9. Dezem­ber 2016 – 3 B 29.16