Geldautomat

Die bes­ten Zah­lungs­mit­tel auf Reisen

Der Urlaub ist für vie­le die schöns­te Zeit des Jah­res. Dem­entspre­chend akri­bisch wird er häu­fig vor­be­rei­tet. Das Wäl­zen von Hotel­be­wer­tun­gen und die Suche nach den güns­tigs­ten Flü­gen und den attrak­tivs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten vor Ort stel­len oft genug einen erheb­li­chen Zeit­auf­wand dar. Dazu kom­men oft die Ein­rei­se­be­stim­mun­gen der betref­fen­den Län­der, vor­ge­schrie­be­ne Schutzimpfungen

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Geldautomat

Das Kapi­tal­kon­to des Kom­man­di­tis­ten – und die Anfech­tung von Entnahmen

Die Ent­nah­me von Gut­ha­ben auf einem Kapi­tal­kon­to des Kom­man­di­tis­ten ist wie die Rück­ge­währ eines Gesell­schaf­ter­dar­le­hens anfecht­bar, wenn die Aus­le­gung des Gesell­schafts­ver­trags ergibt, dass das Gut­ha­ben kei­ne Betei­li­gung des Kom­man­di­tis­ten, son­dern schuld­recht­li­che For­de­run­gen aus­weist. Dies fin­det sei­ne Grund­la­ge in § 135 Abs. 1 Nr. 2 InsO. Des­we­gen kann dahin­ste­hen, ob mög­li­cher­wei­se auch Kapitalschutzbestimmungen

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Begrün­dung der Beitragserhöhung

Die Mit­tei­lung der maß­geb­li­chen Grün­de für die Neu­fest­set­zung der Prä­mie nach § 203 Abs. 5 VVG erfor­dert die Anga­be der Rech­nungs­grund­la­ge, deren nicht nur vor­über­ge­hen­de Ver­än­de­rung die Neu­fest­set­zung nach § 203 Abs. 2 Satz 1 VVG ver­an­lasst hat. Dage­gen muss der Ver­si­che­rer nicht mit­tei­len, in wel­cher Höhe sich die­se Rech­nungs­grund­la­ge ver­än­dert hat. Er

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Der Streit­wert im Kapitalanleger-Musterverfahren

Nach § 51a Abs. 2 GKG ist bei der Bestim­mung des Streit­werts im Rechts­be­schwer­de­ver­fah­ren von der Sum­me der in sämt­li­chen nach § 8 Kap­MuG aus­ge­setz­ten Ver­fah­ren gel­tend gemach­ten Ansprü­chen aus­zu­ge­hen, soweit die­se von den Fest­stel­lungs­zie­len des Mus­ter­ver­fah­rens betrof­fen sind. Für die Gerichts­kos­ten des Rechts­be­schwer­de­ver­fah­rens ist nach § 51a Abs. 2 GKG stets der volle

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Frankfurt Skyline

Der Hän­ge­be­schluss im Kartellverwaltungsverfahren

Gegen eine Zwi­schen­ent­schei­dung des Kar­tell­be­schwer­de­ge­richts in einem anhän­gi­gen Ver­fah­ren auf vor­läu­fi­gen Rechts­schutz, die bis zur end­gül­ti­gen Ent­schei­dung über den Eil­an­trag die auf­schie­ben­de Wir­kung der Beschwer­de anord­net („Hän­ge­be­schluss“), ist die Rechts­be­schwer­de statt­haft. Die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de ist eröff­net, wenn die Rechts­be­schwer­de statt­haft ist und das Beschwer­de­ge­richt die­ses Rechts­mit­tel mit­hin wirk­sam hät­te zulas­sen können .

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Briefkasten

Brief­por­to-Erhö­hung 2019

Die Geneh­mi­gung eines höhe­ren Por­tos der Deut­sche Post AG für Standard‑, Kompakt‑, Groß- und Maxi­brie­fe (natio­nal) ist nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Köln, das jetzt die auf­schie­ben­de Wir­kung einer hier­ge­gen gerich­te­ten Kla­ge anord­ne­te, vor­aus­sicht­lich rechts­wid­rig. Unmit­tel­ba­re Fol­gen hat die­se Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts aller­dings nur für den Antrag­stel­ler die­ses Ver­fah­rens, einen bundesweit

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Corona-Maske in der Schule

Die All­tags­mas­ke als Medizinprodukt?

Eine „All­tags­mas­ke“ in der Form einer „tex­ti­len Mund-Nasen-Bede­­ckung“ ist kein Medi­zin­pro­dukt. Vor dem Ober­lan­des­ge­richt Hamm strit­ten sich zwei Unter­neh­men in einem einst­wei­li­gen Ver­fü­gungs­ver­fah­ren um die Fra­ge, ob eine „All­tags­mas­ke“ in der Form einer „tex­ti­len Mund-Nasen­­Be­­de­­ckung“ ein Medi­zin­pro­dukt ist und – falls dies nicht der Fall wäre – hier­auf klar­stel­lend hin­ge­wie­sen werden

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Schlachthof

Arbeits­schutz­kon­troll­ge­setz – und die Fleischwirtschaft

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat meh­re­re Anträ­ge auf einst­wei­li­ge Anord­nun­gen abge­lehnt, mit denen ver­hin­dert wer­den soll­te, dass Tei­le des am 30.12.2020 ver­kün­de­ten Geset­zes zur Ver­bes­se­rung des Voll­zugs im Arbeits­schutz (Arbeits­schutz­kon­troll­ge­setz) zum 1.01.2021 in Kraft tre­ten. Die jetzt abge­lehn­ten Anträ­ge betref­fen neue Rege­lun­gen für Unter­neh­men der Fleisch­wirt­schaft, für die ab dem 1. Janu­ar ab

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Postbank Mannheim

Post­bank – und das Über­nah­me­an­ge­bot der Deut­schen Bank

Das Ober­lan­des­ge­richt Köln hat die bei­den bei ihm anhän­gi­gen Kla­gen ehe­ma­li­ger Post­bank­ak­tio­nä­re gegen die Deut­sche Bank (erneut) abge­wie­sen. Die Klä­ger sind weit­aus über­wie­gend ehe­ma­li­ge Aktio­nä­re der Post­bank, die das frei­wil­li­ge Über­nah­me­an­ge­bot der Deut­schen Bank vom 07.Oktober 2010 in Bezug auf die Akti­en zum Preis von 25 Euro je Aktie ange­nom­men haben.

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Kalender

Rechts­schutz­ver­si­che­rung ohne Wartezeit

Vie­le Men­schen, die sich vor der finan­zi­el­len Belas­tung eines Rechts­streits schüt­zen wol­len, möch­ten ohne War­te­zeit eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung abschlie­ßen. Ob die Leis­tun­gen sofort oder erst nach weni­gen Mona­ten wirk­sam wer­den, hängt weit­ge­hend von dem Bereich ab, für den der Rechts­schutz gilt. Gegen­sätz­lich zu einer Asse­ku­ranz mit War­te­zeit bie­tet eine Ver­si­che­rung für

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IHK

Kein Aus­tritt aus dem Deut­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­tag e.V.

Die Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer zu Köln ist nicht ver­pflich­tet, ihre Mit­glied­schaft im Deut­schen Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer­tag e.V. (DIHK e.V.) noch im lau­fen­den Jahr 2020 zu kün­di­gen. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat einen ent­spre­chen­den Eil­an­trag eines Mit­glieds der IHK Köln abge­lehnt. Die IHK Köln hat sich mit ande­ren Indus­­trie- und Han­dels­kam­mern im

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Die Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und ihre Begründung

Die Begrün­dung einer Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung erfor­dert nach § 203 Abs. 5 VVG die Anga­be der Rech­nungs­grund­la­ge (Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen oder Ster­be­wahr­schein­lich­keit), deren Ver­än­de­rung die Prä­mi­en­an­pas­sung ver­an­lasst hat. Dage­gen muss der Ver­si­che­rer nicht mit­tei­len, in wel­cher Höhe sich die­se Rech­nungs­grund­la­ge ver­än­dert hat. Er hat auch nicht die Ver­än­de­rung wei­te­rer Fak­to­ren, welche

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Facebook

Der Streit um die Facebook-Nutzerdaten

Im Streit um die Ver­ar­bei­tung und Ver­wen­dung von Nut­zer­da­ten des Face­­book-Kon­­zern wird der Bun­des­ge­richts­hof nun auch den zuguns­ten von Face­book ergan­ge­nen Hän­ge­be­schluss des Ober­lan­des­ge­richts Düs­sel­dorf über­prü­fen. Face­book ver­wen­det Nut­zungs­be­din­gun­gen, die auch die Ver­ar­bei­tung und Ver­wen­dung von Nut­zer­da­ten vor­se­hen, die bei einer von der Face­­book-Plat­t­­form unab­hän­gi­gen Inter­net­nut­zung erfasst wer­den. Das Bundeskartellamt

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Kei­ne Rezeptmaklerei

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen Ver­bot der Rezept­mak­le­rei (§ 11 ApoG) nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men; die Rechts­satz­ver­fas­sungs­be­schwer­de sei bereits wegen Ver­let­zung des Sub­si­dia­ri­täts­grund­sat­zes unzu­läs­sig. Durch das Gesetz zum Schutz elek­tro­ni­scher Pati­en­ten­da­ten in der Tele­ma­tik­in­fra­struk­tur (Pati­en­­ten­­da­­ten-Schutz-Gesetz ? PDSG) vom 14.10.2020 wur­de § 11 Abs. 1 Satz 1 ApoG neu gefasst und §

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Versicherung

Prä­mi­en­er­hö­hung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Unab­hän­gig­keit des Treuhänders

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs haben die Zivil­ge­rich­te im Rechts­streit um die Berech­ti­gung einer Prä­mi­en­er­hö­hung nicht zu prü­fen, ob der Treu­hän­der tat­säch­lich von dem­je­ni­gen Ver­si­che­rer unab­hän­gig sei, des­sen Prä­mi­en­er­hö­hung er zuge­stimmt habe . Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat nun eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de, die sich gegen die­se Recht­spre­chung des BGH rich­tet, nicht zur Entscheidung

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Wenn GmbH schei­tert: recht­li­che Kon­se­quen­zen bei Insolvenz

Wenn sich abzeich­net, dass bei einer GmbH ein Pro­blem mit der Liqui­di­tät auf­tritt oder im schlimms­ten Fall schon die Zah­lungs­un­fä­hig­keit ein­ge­tre­ten ist, muss vom Geschäfts­füh­rer sofort ein Insol­venz­ver­fah­ren bean­tragt wer­den. Jedes wei­te­re Zögern und Igno­rie­ren könn­te bereits als straf­be­wehr­te Insol­venz­ver­schlep­pung ein­ge­stuft wer­den. Die­ser Tat­be­stand ist eine Straf­tat und kann mit

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Das Aus­schei­den des GmbH-Geschäfts­füh­rers – als auf­lö­sen­de Bedin­gung eines Handelsvertretervertrages

§ 89b Abs. 3 HGB ist im Lich­te von Art. 18 der Richt­li­nie 86/​653/​EWG des Rates vom 18.12.1986 zur Koor­di­nie­rung der Rechts­vor­schrif­ten der Mit­glied­staa­ten betref­fend die selb­stän­di­gen Han­dels­ver­tre­ter so aus­zu­le­gen, dass die­se Vor­schrift, ins­be­son­de­re § 89b Abs. 3 Nr. 1 HGB, nicht ana­lo­giefä­hig ist, soweit eine ana­lo­ge Anwen­dung sich in Gegen­satz zu dem

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Union Invest Frankfurt

Digi­ta­li­sie­rung von Unternehmen

Dem vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie vor­ge­leg­ten Ent­wurf des GWB-Digi­­ta­­li­­sie­­rungs­­­ge­­se­t­­zes hat die Bun­des­re­gie­rung am 9. Sep­tem­ber 2020 zuge­stimmt. Damit das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren zu die­sem „Gesetz zur Ände­rung des Geset­zes gegen Wett­be­werbs­be­schrän­kun­gen für ein fokus­sier­tes, pro­ak­ti­ves und digi­ta­les Wett­be­werbs­recht 4.0 und ande­rer wett­be­werbs­recht­li­cher Bestim­mun­gen“ (GWB-Digi­­ta­­li­­sie­­rungs­­­ge­­setz) noch zum Jah­res­en­de 2020 been­det werden

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Youtube

Das ille­gal hoch­ge­la­de­ne Video – und die Aus­kunfts­pflicht von YouTube

Betrei­ber einer Video­platt­form sind nicht ver­pflich­tet, die E‑Mail-Adres­­sen, Tele­fon­num­mern oder IP-Adres­­sen ihrer Nut­zer her­aus­zu­ge­ben, auch wenn die­se urhe­ber­recht­lich geschütz­te Inhal­te wider­recht­lich auf die Platt­form hoch­ge­la­den haben. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof und setz­te damit ein im Som­mer ergan­ge­nes Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on um. In dem vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hatte

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Der Gegen­stands­wert im Markenlöschungsstreit

Maß­geb­lich für die Fest­set­zung des Gegen­stands­werts des Rechts­be­schwer­de­ver­fah­rens im Mar­ken­lö­schungs­streit ist das wirt­schaft­li­che Inter­es­se der Mar­ken­in­ha­be­rin an der Auf­recht­erhal­tung ihrer Mar­ke. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ent­spricht eine Fest­set­zung des Gegen­stands­werts auf 50.000 € für das Rechts­be­schwer­de­ver­fah­ren in einem Mar­ken­lö­schungs­streit im Regel­fall bil­li­gem Ermes­sen . Man­gels abwei­chen­der Anhalts­punk­te ist hier­von aus­zu­ge­hen. Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss

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Min­dest­lauf­zeit eines Auto­ma­ten­auf­stell­ver­trags – und die AGB-Kontrolle

Ob eine for­mu­lar­mä­ßi­ge Ver­trags­klau­sel zur Min­dest­lauf­zeit eines Auto­ma­ten­auf­stell­ver­trags den Ver­trags­part­ner des Ver­wen­ders unan­ge­mes­sen benach­tei­ligt, ist im Rah­men einer Gesamt­be­trach­tung zu beur­tei­len, die alle Umstän­de des Ein­zel­falls und ins­be­son­de­re das Wech­sel­spiel mit ande­ren Ver­trags­klau­seln und sons­ti­gen Umstän­den berück­sich­tigt, wie etwa die gleich­zei­ti­ge Gewäh­rung eines Dar­le­hens oder von Zuschüs­sen an den Gastwirt

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Gesell­schafts­recht­li­che Anfech­tungs- und Nich­tig­keits­kla­gen – Streit­wert und Beschwer

Es obliegt grund­sätz­lich dem Beschwer­de­füh­rer, dar­zu­le­gen und glaub­haft zu machen, dass er mit der beab­sich­tig­ten Revi­si­on die Abän­de­rung des Beru­fungs­ur­teils in einem Umfang erstre­ben will, der die Wert­gren­ze von 20.000 € über­steigt . Bei gesell­schafts­recht­li­chen Anfech­­tungs- und Nich­tig­keits­kla­gen rich­tet sich die Wert­be­mes­sung der Beschwer oder des Beschwer­de­ge­gen­stands nach den Grund­sät­zen des §

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Versicherung

Die im frü­he­ren Poli­cen­mo­dell geschlos­se­ne Lebens­ver­si­che­rung – und die Widerrufsbelehrung

Ob eine Wider­spruchs­be­leh­rung inhalt­lich und for­mal den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen des § 5a Abs. 2 Satz 1 VVG a.F. genügt, hat der Tatrich­ter im jewei­li­gen Ein­zel­fall zu ent­schei­den. Eine höchst­rich­ter­li­che Klä­rung, ob ein­zel­ne Beleh­run­gen for­mal und inhalt­lich ord­nungs­ge­mäß sind, ist nicht gebo­ten . In dem hier ent­schie­de­nen Streit­fall hat das Beru­fungs­ge­richt die streit­ge­gen­ständ­li­che Widerspruchsbelehrung

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Frankfurt

Mit­be­stim­mung in der Socie­tas Europaea

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on eine Rechts­fra­ge zur Unter­neh­mens­mit­be­stim­mung in der Euro­päi­schen Akti­en­ge­sell­schaft (Socie­tas Euro­paea) vor­ge­legt: Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on wird gemäß Art. 267 AEUV um die Beant­wor­tung der fol­gen­den Fra­ge ersucht: Ist § 21 Abs. 6 des Geset­zes über die Betei­li­gung der Arbeit­neh­mer in einer Europäischen

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Fabrik

Die ver­mie­te­te Gewer­be­im­mo­bi­lie – und die Umsatz­steu­er auf die Betriebskosten

Hat der Ver­mie­ter einer Gewer­be­im­mo­bi­lie zur Umsatz­be­steue­rung optiert und haben die Par­tei­en hin­sicht­lich der monat­li­chen Grund­mie­te ver­ein­bart, dass die­se zuzüg­lich der jeweils gül­ti­gen Umsatz­steu­er zu leis­ten ist, so ist eine tatrich­ter­li­che Ver­trags­aus­le­gung, wonach auch die umla­ge­fä­hi­gen Neben­kos­ten zuzüg­lich Umsatz­steu­er zu leis­ten sind, revi­si­ons­recht­lich nicht zu bean­stan­den. Gemäß § 535 Abs.

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Autokauf

Mus­ter­fest­stel­lungs­kla­ge – und die feh­len­de Kla­ge­be­fug­nis kla­ge­wü­ti­ger Verbraucherschützer

Die ers­te über­haupt ein­ge­reich­te Mus­ter­fest­stel­lungs­kla­ge ist zu Ende. Der Bun­des­ge­richts­hof hat ent­schie­den, dass die von dem Mus­ter­klä­ger, einem Ver­brau­cher­schutz­ver­ein, erho­be­ne Mus­ter­fest­stel­lungs­kla­ge unzu­läs­sig ist, weil der Mus­ter­klä­ger die für die Kla­ge­be­fug­nis erfor­der­li­chen Vor­aus­set­zun­gen nicht erfüllt. Der Mus­ter­klä­ger begehrt im Wege der Mus­ter­fest­stel­lungs­kla­ge die Fest­stel­lung, dass Pflicht­an­ga­ben in Ver­­­brau­cher­­dar­­le­hens-ver­­­trä­­gen, die die beklagte

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