Aus­bil­dung in Öster­reich

Mit der „Fünf­ten Ver­ord­nung zur Ände­rung der Ver­ord­nung zur Gleich­stel­lung öster­rei­chi­scher Prü­fungs­zeug­nis­se mit Zeug­nis­sen über das Bestehen der Abschluss­prü­fung oder Gesel­len­prü­fung in aner­kann­ten Aus­bil­dungs­be­ru­fen“ des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie vom 17.11.2005 erneut zwan­zig öster­rei­chi­sche Lehr­ab­schluss­prü­fun­gen den ent­spre­chen­den deut­schen Zeug­nis­sen über die Abschluss­prü­fung oder Gesel­len­prü­fung in einem aner­kann­ten Aus­bil­dungs­be­ruf gleich­ge­stellt wor­den. Seit 1989 sind damit bereits über 280 öster­rei­chi­sche Lehr­ab­schluss­zeug­nis­se den deut­schen Berufs­ab­schlüs­se gleich­ge­stellt wor­den.

Aus­bil­dung in Öster­reich

Die­se neue Ver­ord­nung ist ein Aus­fluss der seit dem 31. 08.2005 gel­ten­den „Gemein­sa­men Erklä­rung von Deutsch­land und Öster­reich auf dem Gebiet der beruf­li­chen Bil­dung“. Durch die­se Gemein­sa­me Erklä­rung wird es in Zukunft nicht mehr nötig sein, ein­zel­ne Berufs­ab­schlüs­se nach dem bis­he­ri­gen auf­wän­di­gen Äqui­va­lenz­ver­fah­ren durch Rechts­ver­ord­nung gleich­zu­stel­len, da durch sie die Ver­gleich­bar­keit von Aus­bil­dungs­ab­schlüs­sen im beruf­li­chen Bereich zwi­schen Deutsch­land und Öster­reich nun grund­sätz­lich fest­ge­stellt wird.

Die Rechts­ver­ord­nung ist am 26. 11.2005 in Kraft getre­ten (BGBl. I S. 3188).