Bäder­ver­kaufs­ord­nung – Sonn­tags geöff­net in Meck­len­burg-Vor­pom­mern

In Meck­len­burg-Vor­pom­mern greift ab Sonn­tag in Kur- und Erho­lungs­or­ten wie­der die Bäder­ver­kaufs­ver­ord­nung. Die Ver­ord­nung regelt die Mög­lich­kei­ten zur Laden­öff­nung in Kur- und Erho­lungs­or­ten, tou­ris­ti­schen Schwer­punkt­ge­bie­ten und den Innen­städ­ten von Ros­tock, Schwe­rin, Greifs­wald und Neu­bran­den­burg sowie der Welt­kul­tur­er­be­städ­te Wis­mar und Stral­sund. In 96 Orten und Orts­tei­len kön­nen Geschäf­te zwi­schen dem letz­ten Sonn­tag im März und Ende Okto­ber mit Aus­nah­me der Fei­er­ta­ge zwi­schen 13:00 und 18:00 Uhr öff­nen.

Bäder­ver­kaufs­ord­nung – Sonn­tags geöff­net in Meck­len­burg-Vor­pom­mern

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Greif­wald hat­te mit dem Urteil vom 7. April 2010 die bis dahin gel­ten­de Bäder­ver­kaufs­ver­ord­nung für unwirk­sam erklärt. Vor allem wur­de moniert, dass die Bäder­re­ge­lung den Aus­nah­me­cha­rak­ter von Ein­käu­fen an Sonn­ta­gen nicht ange­mes­sen berück­sich­tigt hat­te. Bau­märk­te, Möbel- und Auto­häu­ser blei­ben sonn­tags lan­des­weit geschlos­sen, Anbie­ter soge­nann­ter wei­ßer und brau­ner Ware, also Haus­ge­rä­te, Kühl­schrän­ke oder Hifi-Tech­nik und TV-Gerä­te sind aus­ge­schlos­sen, eben­so Geschäf­te mit einer Ver­kaufs­flä­che von mehr als 1.500 Qua­drat­me­tern. Die Sor­ti­men­te geöff­ne­ter Geschäf­te sind auf den regio­nal typi­schen tou­ris­ti­schen Bedarf ein­ge­schränkt.

Die Welt­kul­tur­er­be­städ­te Wis­mar und Stral­sund kön­nen bis zu 20 Sonn­ta­ge im Jahr, die Zen­tren der ande­ren kreis­frei­en Städ­te bis zu 10 Sonn­ta­ge öff­nen. Es gilt aber der Grund­satz, dass der gewerb­li­che Ver­kauf höchs­tens an zwei auf­ein­an­der­fol­gen­den Sonn­ta­gen erfol­gen dür­fe.