Bil­dungs­schecks

Als Anreiz dafür, dass mehr Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer, aber auch mehr klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­men in Anspruch neh­men, hat das Land Nord­rhein-West­fa­len mit den Mit­teln des Euro­päi­schen Sozi­al­fonds ein Pro­gramm "Bil­dungs­scheck NRW" ins Leben geru­fen. Mit dem Bil­dungs­scheck NRW unter­stützt die Lan­des­re­gie­rung die Teil­nah­me an beruf­li­cher Wei­ter­bil­dung und über­nimmt die Hälf­te der anfal­len­den Kos­ten – bei­spiels­wei­se für Semi­nar­ge­büh­ren. Die finan­zi­el­len Mit­tel – bis zu 500 Euro pro Bil­dungs­scheck – stellt der Euro­päi­sche Sozi­al­fonds zur Ver­fü­gung. Bean­tra­gen kön­nen den Bil­dungs­scheck Unter­neh­men mit maxi­mal 250 Beschäf­tig­ten und deren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Geför­dert wer­den Ange­bo­te, die Kennt­nis­se und Fer­tig­kei­ten, Ein­sich­ten und Ver­hal­tens­wei­sen für die beruf­li­che Pra­xis ver­mit­teln. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se Sprach- und EDV-Kur­se, kauf­män­ni­sche und tech­ni­sche Lehr­gän­ge.

Bil­dungs­schecks

Fol­gen­de Per­so­nen­grup­pen kön­nen einen Bil­dungs­scheck erhal­ten:

  • Lohn- und Gehalts­emp­fän­ger bzw. ‑emp­fän­ge­rin­nen,
  • für das Unter­neh­men täti­ge Per­so­nen, die in einem Unter­ord­nungs­ver­hält­nis zu die­sem ste­hen und nach natio­na­lem Recht Arbeit­neh­mern bzw. Arbeit­neh­me­rin­nen gleich­ge­stellt sind,
  • gering­fü­gig Beschäf­ti­ge (ein­schließ­lich Mini­job­ber),
  • Beschäf­tig­te in Mut­ter­schafts­ur­laub oder Eltern­zeit und
  • mit­hel­fen­de Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge.

Frei­be­ruf­ler kön­nen den Bil­dungs­scheck in den ers­ten fünf Jah­ren nach der Grün­dung eben­falls erhal­ten, sofern sie kei­ne Mit­ar­bei­ter beschäf­ti­gen, auch über die ers­ten fünf Jah­re hin­aus.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum Bil­dungs­scheck NRW erhal­ten Sie bei den ört­li­chen Bera­tungs­stel­len oder im Kom­pe­tenz­netz Kom­Net NRW.