Bio-Tabak

Das in § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG ent­hal­te­ne Ver­bot, in der Wer­bung für Tabak­erzeug­nis­se Anga­ben zu ver­wen­den, die dar­auf hin­deu­ten, dass die Tabak­erzeug­nis­se natür­lich oder natur­rein sei­en, setzt nicht vor­aus, dass die Anga­ben für den ange­spro­che­nen Ver­kehr eine kon­kre­te Irre­füh­rungs­ge­fahr begrün­den. Es han­delt sich viel­mehr um ein abs­trak­tes Ver­bot, das den Wer­ben­den nicht an einer sach­li­chen Infor­ma­ti­on über die ein­zel­nen Eigen­schaf­ten sei­nes Pro­dukts und der zu sei­ner Her­stel­lung ver­wen­de­ten Aus­gangs­stof­fe hin­dert.

Bio-Tabak

Nach § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG ist es grund­sätz­lich ver­bo­ten, in der Wer­bung für Tabak­erzeug­nis­se Anga­ben zu ver­wen­den, die dar­auf hin­deu­ten, dass die Tabak­erzeug­nis­se natür­lich oder natur­rein sei­en. Die­se Bestim­mung ent­hält ein abs­trak­tes Ver­bot, das mit höher­ran­gi­gem Ver­fas­sungs­recht und eben­so mit dem vor­ran­gig anzu­wen­den­den Uni­ons­recht ver­ein­bar ist. Dies gilt auch für Anga­ben, die in Bezug auf Roh­stof­fe oder Inhalts­stof­fe gemacht wer­den, sofern die­se Anga­ben – wie im Streit­fall – dar­auf hin­wei­sen, dass die Tabak­erzeug­nis­se, die die­se Stof­fe ent­hal­ten, natür­lich oder natur­rein sei­en.

§ 22 VTa­bakG als abs­trak­tes Ver­bot

§ 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG ent­hält nicht nur nach sei­nem Wort­laut, son­dern auch nach sei­ner sys­te­ma­ti­schen Stel­lung, sei­nem Sinn und Zweck sowie dem Wil­len des Gesetz­ge­bers ein abs­trak­tes Ver­bot und setzt daher nicht vor­aus, dass die gemach­te Anga­be für den ange­spro­che­nen Ver­kehr eine kon­kre­te Irre­füh­rungs­ge­fahr begrün­det. Der gegen­tei­li­gen Ansicht der Revi­si­on folgt der Bun­des­ge­richts­hof nicht. Sie beruft sich auf die Wur­zeln des § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG in der frü­he­ren lebens­mit­tel­recht­li­chen Rege­lung und weist dar­auf hin, dass § 17 Abs. 1 Nr. 4 LMBG ein ent­spre­chen­des Ver­bot für Lebens­mit­tel sta­tu­iert habe, die zuge­las­se­ne Zusatz­stof­fe oder Rück­stän­de von Stof­fen im Sin­ne der §§ 14 und 15 LMBG ent­hiel­ten, dass die­se Rege­lung aber im gel­ten­den Lebens­mit­tel- und Fut­ter­mit­tel­ge­setz­buch kei­ne Ent­spre­chung habe. Sie berück­sich­tigt dabei nicht genü­gend, dass die zuletzt genann­te Bestim­mung schon des­halb ein abs­trak­tes Irre­füh­rungs­ver­bot ent­hielt, weil sie ande­ren­falls neben dem in § 17 Abs. 1 Nr. 5 LMBG gere­gel­ten kon­kre­ten Irre­füh­rungs­ver­bot kei­nen eige­nen Anwen­dungs­be­reich gehabt hät­te. Eben­so wenig lässt der Umstand, dass das in § 17 Abs. 1 Nr. 4 LMBG ent­hal­te­ne abs­trak­te Ver­bot in der Bestim­mung des § 11 LFGB, die nun­mehr den Schutz vor Täu­schun­gen bei Lebens­mit­teln regelt, kei­ne Ent­spre­chung hat, dar­auf schlie­ßen, dass die mit § 17 Abs. 1 Nr. 4 LMBG ver­gleich­ba­re Rege­lung in § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG eine Täu­schungs­ge­fahr vor­aus­setzt. Die Nicht­über­nah­me der in § 17 Abs. 1 Nr. 4 LMBG ent­hal­te­nen Rege­lung in § 11 LFGB, der den Täu­schungs­schutz bei Lebens­mit­teln ansons­ten weit­hin eben­so regelt wie zuvor § 17 LMBG, erklärt sich viel­mehr dar­aus, dass beim Erlass des Lebens­mit­tel- und Fut­ter­mit­tel­ge­setz­buchs berück­sich­tigt wur­de, dass das in § 17 Abs. 1 Nr. 4 LMBG ent­hal­te­ne abs­trak­te Täu­schungs­ver­bot bei Lebens­mit­teln wegen der Rege­lung in Art. 2 Abs. 1 Buchst. a sowie Art. 18 Abs. 1 und 2 der Eti­ket­tie­rungs­richt­li­nie 2000/​13/​EG obso­let war 1. Dage­gen hat der Gesetz­ge­ber durch die zeit­gleich mit dem Erlass des Lebens­mit­tel- und Fut­ter­mit­tel­ge­setz­buchs an die Stel­le der §§ 22, 23 LMBG getre­te­nen §§ 17, 22 VTa­bakG zu erken­nen gege­ben, dass bei Tabak­erzeug­nis­sen neben den kon­kre­ten Irre­füh­rungs­ver­bo­ten in § 17 VTa­bakG wei­ter­hin auch die abs­trak­ten Ver­bo­te in § 22 VTa­bakG gel­ten sol­len.

Kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken

Das in § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG sta­tu­ier­te Ver­bot unter­liegt auch kei­nen durch­grei­fen­den ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat mit Urteil vom 30.07.2008 in Bezug auf Rauch­ver­bo­te in Gast­stät­ten – frei­lich nicht auf die­se beschränkt – ent­schie­den, dass der Gesetz­ge­ber ange­sichts des hohen Rangs der zu schüt­zen­den Rechts­gü­ter von Ver­fas­sungs wegen nicht gehin­dert ist, dem Gesund­heits­schutz den Vor­rang vor den dadurch beein­träch­tig­ten Frei­heits­rech­ten ein­zu­räu­men 2.

Für die Eig­nung der in § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG ent­hal­te­nen Rege­lung zu dem ange­streb­ten Zweck des Schut­zes vor den mit dem Rau­chen ver­bun­de­nen Gefah­ren genügt es, dass die Rege­lung den bezweck­ten Erfolg för­dern kann, so dass bereits die Mög­lich­keit einer Zweck­er­rei­chung genügt 3. Die­se Mög­lich­keit ist hier zu beja­hen, weil das Ver­bot der Wer­bung mit Anga­ben, die geeig­net sind, die mit dem Rau­chen ver­bun­de­nen Gefah­ren für die Gesund­heit des Rau­chers sowie der pas­siv mit­rau­chen­den ande­ren Per­so­nen zu rela­ti­vie­ren, die Nach­fra­ge nach und den Kon­sum von Tabak­erzeug­nis­sen dämp­fen kann. Eine Wer­bung mit Anga­ben, die das Rau­chen als weni­ger gesund­heits­schäd­lich erschei­nen las­sen, ist geeig­net, Per­so­nen, die bis­lang nicht geraucht haben, zum Rau­chen zu ver­an­las­sen, und Per­so­nen, die bereits rau­chen, zu erhöh­tem Tabak­kon­sum zu ver­lei­ten.

Die Erfor­der­lich­keit der in § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG getrof­fe­nen Rege­lung folgt dar­aus, dass kein gleich wirk­sa­mes ande­res Mit­tel zur Ver­fü­gung steht, das die Berufs­frei­heit weni­ger ein­schränkt 3. Ins­be­son­de­re kann nicht ange­nom­men wer­den, dass eine Rege­lung, die die bean­stan­de­ten Anga­ben zulässt, wenn zugleich dar­auf hin­ge­wie­sen wird, dass die­ser Umstand nichts an den mit dem Rau­chen ver­bun­de­nen spe­zi­fi­schen Gefah­ren ändert, eben­so wirk­sam wie das in § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG sta­tu­ier­te abs­trak­te Ver­bot ver­hin­dert, dass Per­so­nen, die ohne die betref­fen­den Anga­ben nicht oder weni­ger rau­chen, zu einem (wei­te­ren) Tabak­kon­sum ver­lei­tet wer­den.

Die Rege­lung des § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG ist auch nicht des­halb unver­hält­nis­mä­ßig im enge­ren Sinn, weil sie die von ihr betrof­fe­nen Anbie­ter von Tabak­erzeug­nis­sen in unzu­mut­ba­rer Wei­se belas­tet. Die frag­li­che Rege­lung hin­dert die Anbie­ter ledig­lich dar­an, ihre Erzeug­nis­se in einer bestimm­ten ein­zel­nen Hin­sicht zu bewer­ben. Außer­dem hin­dert die Rege­lung die Beklag­te nicht an einer sach­li­chen Infor­ma­ti­on über die Eigen­schaf­ten ihres Pro­dukts und über die bei sei­ner Her­stel­lung ver­wen­de­ten Aus­gangs­stof­fe. Der mit der Rege­lung ver­bun­de­ne Ein­griff in die Frei­heit der Berufs­aus­übung hält sich daher in über­schau­ba­ren Gren­zen und wiegt des­halb wesent­lich weni­ger schwer als der mit der Rege­lung ver­folg­te Gesund­heits­schutz 4.

Schutz des Ver­brau­chers vor Gesund­heits­ge­fah­ren

Die Bestim­mung des § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG dient danach in ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­li­cher Wei­se dem Schutz der Ver­brau­cher vor den Gesund­heits­ge­fah­ren, die vom Kon­sum von Tabak­erzeug­nis­sen aus­ge­hen. Damit ist – anders als die Revi­si­on meint – von vorn­her­ein kein Raum für eine Ein­schrän­kung ihres Anwen­dungs­be­reichs auf Fäl­le, in denen der Ver­stoß zu einer zumin­dest mit­tel­ba­ren Gesund­heits­ge­fähr­dung führt 5.

Kein Wider­spruch gegen EU-Recht

Die vom Beru­fungs­ge­richt vor­ge­nom­me­ne Anwen­dung des § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG steht auch nicht in Wider­spruch zum vor­ran­gig anzu­wen­den­den Uni­ons­recht. Inso­weit geht der Hin­weis fehl auf das bereits oben ange­spro­che­ne Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on vom 4. April 2000 in der Sache Dar­bo natur­rein, das zum Lebens­mit­tel­recht ergan­gen ist und daher im Streit­fall zumin­dest nicht unmit­tel­bar ein­schlä­gig ist, sowie auf Art. 8 der (2.) Tabak­wer­bungs­richt­li­nie 2003/​33/​EG. Nach der zuletzt genann­ten Bestim­mung dür­fen die Mit­glied­staa­ten den frei­en Ver­kehr von Waren und Dienst­leis­tun­gen, die im Ein­klang mit die­ser Richt­li­nie ste­hen, weder ver­bie­ten noch ein­schrän­ken.

Nach Art. 3 Abs. 1 in Ver­bin­dung mit Art. 2 Buchst. d RL 2003/​33/​EG ist Wer­bung in gedruck­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen mit dem Ziel oder der direk­ten oder indi­rek­ten Wir­kung, den Ver­kauf von Tabak­erzeug­nis­sen zu för­dern, nur zuläs­sig, wenn die Ver­öf­fent­li­chun­gen aus­schließ­lich für im Tabak­han­del täti­ge Per­so­nen bestimmt sind oder in Dritt­län­dern gedruckt und her­aus­ge­ge­ben wer­den und nicht haupt­säch­lich für den Uni­ons­markt bestimmt sind. Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on hat aller­dings ent­schie­den, dass der Begriff "gedruck­te Ver­öf­fent­li­chun­gen" in Art. 3 Abs. 1 RL 2003/​33/​EG allein Ver­öf­fent­li­chun­gen wie Zei­tun­gen, Zeit­schrif­ten oder Maga­zi­ne erfasst, nicht dage­gen ande­re Arten von Ver­öf­fent­li­chun­gen wie Mit­tei­lungs­blät­ter loka­ler Ver­ei­ne, Pro­gramm­hef­te kul­tu­rel­ler Ver­an­stal­tun­gen, Pla­ka­te, Tele­fon­bü­cher sowie ins­be­son­de­re auch Hand- und Wer­be­zet­tel 6.

Die Wer­bung für Tabak­erzeug­nis­se mit Hand­zet­teln, wie sie im Streit­fall in Rede steht, ist danach im sekun­dä­ren Uni­ons­recht nicht gere­gelt. Die Zuläs­sig­keit einer natio­na­len Bestim­mung, die eine sol­che Wer­bung beschränkt, ist des­halb allein an den Vor­schrif­ten des pri­mä­ren Uni­ons­rechts und ins­be­son­de­re an Art. 34 und 36 AEUV zu mes­sen. Die Rege­lung des § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG stellt jedoch, soweit sie (auch) die Wer­bung für Tabak­erzeug­nis­se mit­tels Hand­zet­teln regle­men­tiert, ledig­lich eine bestimm­te Ver­kaufs­mo­da­li­tät dar, die ein­ge­führ­te Erzeug­nis­se weder recht­lich noch tat­säch­lich dis­kri­mi­niert, und fällt daher schon nicht in den Anwen­dungs­be­reich des Art. 34 AEUV 7. Ange­sichts die­ser ein­deu­ti­gen Gege­ben­hei­ten besteht inso­weit auch kein Anlass für die von der Revi­si­on ange­reg­te Vor­la­ge an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on gemäß Art. 267 Abs. 3 AEUV.

Tabak oder Ziga­ret­te?

Die Anwen­dung des § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG schei­det im Streit­fall auch nicht des­halb aus, weil die Bezeich­nung "BIO TABAK" in der bean­stan­de­ten Wer­bung allein für den bei der Ziga­ret­ten­her­stel­lung ver­wen­de­ten Roh­stoff Tabak, nicht dage­gen auch für die bewor­be­nen Ziga­ret­ten selbst ver­wen­det wird. Soweit die Revi­si­on gegen­tei­li­ger Ansicht ist, ver­nach­läs­sigt sie, dass eine Anga­be, die dar­auf hin­deu­tet, ein Bestand­teil eines Tabak­erzeug­nis­ses sei natür­lich oder natur­rein, auch geeig­net sein kann, beim ange­spro­che­nen Ver­kehr die Vor­stel­lung zu erwe­cken, damit sei zugleich das Tabak­erzeug­nis selbst natür­lich oder natur­rein. Dies gilt zumal dann, wenn der ent­spre­chend bezeich­ne­te Bestand­teil – wie hier der Tabak für die Ziga­ret­ten – der wesent­li­che Bestand­teil des bewor­be­nen Tabak­erzeug­nis­ses ist.

100% Bio-Tabak

Der in der bean­stan­de­ten Wer­bung ver­wen­de­te Begriff "100% BIO TABAK" deu­tet dar­auf hin, dass die von der Beklag­ten unter der Bezeich­nung "Natu­ral Ame­ri­can Spi­rit" bewor­be­nen Ziga­ret­ten "natür­lich" oder "natur­rein" sind.

Die Rege­lung des § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG bezie­hen mit der Wen­dung "dar­auf hin­deu­ten" die Ver­wen­dung von Bezeich­nun­gen in den Ver­bots­be­reich ein, die der ange­spro­che­ne Ver­kehr im glei­chen Sin­ne ver­steht wie die bei­den im Gesetz aus­drück­lich genann­ten Begrif­fe "natür­lich" und "natur­rein" 8. Abzu­stel­len ist dabei auf das Ver­ständ­nis eines situa­ti­ons­ad­äquat auf­merk­sa­men und durch­schnitt­lich infor­mier­ten und ver­stän­di­gen Ver­brau­chers, und das eige­ne Ver­ständ­nis zugrun­de zule­gen, weil sich die bean­stan­de­te Wer­bung an Rau­cher und Per­so­nen wen­det, die – wie die Rich­ter – zumin­dest poten­ti­ell als Rau­cher in Betracht kom­men.

Schließ­lich bil­ligt der Bun­des­ge­richts­hof auch die Annah­me, , die Anga­be "BIO" kön­ne je nach dem Pro­dukt, für das sie benutzt wer­de, unter­schied­li­che Bedeu­tun­gen haben, wobei das Begriffs­ver­ständ­nis des Ver­kehrs zu "BIO"-Kennzeichnungen bei zum mensch­li­chen Ver­zehr bestimm­ten Genuss­mit­teln maß­geb­lich durch deren Ver­wen­dung im Lebens­mit­tel­be­reich geprägt wer­de; das lebens­mit­tel­recht­lich gepräg­te Ver­kehrs­ver­ständ­nis sol­cher Kenn­zeich­nun­gen las­se sich daher weit­ge­hend auf deren gesetz­lich nicht gere­gel­te Ver­wen­dung für Tabak­erzeug­nis­se über­tra­gen. Nicht zu bean­stan­den ist auch die Ein­schät­zung des Beru­fungs­ge­richts, dass der Ver­kehr zwar über kei­ne detail­lier­te Rechts­kennt­nis etwa hin­sicht­lich der Ver­ord­nung (EG) Nr. 834/​2007 über die ökologische/​biologische Pro­duk­ti­on und die Kenn­zeich­nung ent­spre­chen­der Erzeug­nis­se ver­fügt. Bekannt ist dem Ver­kehr aber, dass die Ver­wen­dung des Begriffs "BIO" bei land­wirt­schaft­lich erzeug­ten Pro­duk­ten an die Erfül­lung bestimm­ter Vor­ga­ben hin­sicht­lich ihres Anbaus anknüpft und die öko­lo­gi­sche Land­wirt­schaft unter ande­rem durch Res­sour­cen­scho­nung sowie die Ver­mei­dung oder Reduk­ti­on von künst­li­chen Dün­ge- und Schäd­lings­be­kämp­fungs­mit­teln geprägt ist. Kei­nen recht­li­chen Beden­ken unter­liegt schließ­lich die Annah­me des Beru­fungs­ge­richts, die Anga­be "BIO" kön­ne bei Lebens­mit­teln auch dar­auf hin­wei­sen, dass die­se nur unver­meid­ba­re Geringst­men­gen von Schad­stof­fen und Rück­stän­den deut­lich unter­halb der recht­lich zuläs­si­gen Grenz­wer­te ent­hiel­ten oder ohne künst­li­che Zusatz­stof­fe her­ge­stellt wor­den sei­en 9.

Dabei wur­de nicht unbe­ach­tet gelas­sen, dass bei der Ermitt­lung der Vor­stel­lung, die ein Ver­brau­cher von einem Begriff hat, alle Bestand­tei­le der Wer­be­aus­sa­ge wie ins­be­son­de­re das Umfeld, in dem sie steht, und daher auch die im Zusam­men­hang mit ihr gege­be­nen Erläu­te­run­gen zu beach­ten sind.

Die Beklag­te bezieht sich inso­weit auf die Hin­wei­se auf der Rück­sei­te des Wer­be­blat­tes der Beklag­ten, wonach die Mut­ter­ge­sell­schaft der Beklag­ten vor­wie­gend mit klei­nen Far­mern zusam­men­ar­bei­tet, die bio­lo­gi­schen Tabak­an­bau betrei­ben, und die­ser Anbau den Kri­te­ri­en der Ver­ord­nung (EWG) Nr. 2092/​91 sowie den Richt­li­ni­en des US-ame­ri­ka­ni­schen Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums über bio­lo­gi­schen Anbau ent­spricht und zer­ti­fi­ziert wor­den ist; außer­dem – so die Anga­ben auf der Rück­sei­te des Wer­be­blat­tes – wer­den bei der Her­stel­lung der Ziga­ret­ten kei­ne Zusatz­stof­fe ver­wen­det und auch nur die hoch­wer­ti­gen Tei­le des Tabak­blat­tes ver­ar­bei­tet. Die Beklag­te gibt zu beden­ken, dass dem ange­spro­che­nen Ver­kehr damit eine ganz kon­kre­te Vor­stel­lung dar­über ver­mit­telt wer­de, was unter "100% BIO TABAK" zu ver­ste­hen sei. Es erschei­ne daher aus­ge­schlos­sen, dass der Ver­kehr die­se Anga­be schlicht und ein­fach im Sin­ne von "natür­lich" oder "natur­rein" ver­ste­he.

Die Beklag­te greift damit aus dem auf der Rück­sei­te des bean­stan­de­ten Wer­be­blat­tes abge­druck­ten Text ein­zel­ne Pas­sa­gen her­aus, die für sich gese­hen nicht dafür spre­chen mögen, dass der ange­spro­che­ne Ver­kehr die bean­stan­de­te Aus­sa­ge "BIO TABAK" als Hin­weis auf die Natür­lich­keit oder Natur­rein­heit der bewor­be­nen Ziga­ret­ten ver­steht. Eine sol­che Ein­zel­be­trach­tung steht indes­sen nicht in Wider­spruch zu der vom Beru­fungs­ge­richt auf der Grund­la­ge sei­ner recht­lich zutref­fen­den Erwä­gun­gen und in tatrich­ter­li­cher Wür­di­gung des Sach­ver­halts zusam­men­fas­send getrof­fe­nen Fest­stel­lung, der ange­spro­che­ne Ver­kehr ent­neh­me der Anga­be "BIO TABAK", dass der ver­wen­de­te Tabak aus öko­lo­gi­schem Anbau stam­me, über das auf­grund der all­ge­mei­nen Umwelt­be­las­tung unver­meid­ba­re Maß hin­aus frei von Rück­stän­den und Schad­stof­fen sowie weit­ge­hend natur­be­las­sen sei und die aus ihm her­ge­stell­ten Ziga­ret­ten ohne künst­li­che Zusatz­stof­fe her­ge­stellt sei­en.

Die hier ver­tre­te­ne Beur­tei­lung ver­stößt fer­ner nicht gegen den Grund­satz, dass die Vor­stel­lung, die eine Wer­be­aus­sa­ge beim Ver­brau­cher erzeugt, anhand aller ihrer Bestand­tei­le und daher ins­be­son­de­re unter Berück­sich­ti­gung des Umfel­des, in dem sie steht, und der im Zusam­men­hang mit ihr gege­be­nen Erläu­te­run­gen zu ermit­teln ist; denn es hat aus­drück­lich aus­ge­führt, dass für das von ihm ange­nom­me­ne Ver­kehrs­ver­ständ­nis auch die Art der Ver­wen­dung der Anga­be "BIO TABAK" in dem Wer­be­blatt spre­che. Die Erwar­tung, dass die Ziga­ret­ten aus öko­lo­gisch ange­bau­ten Taba­ken her­ge­stellt wür­den, wer­de durch den dort gege­be­nen Hin­weis bestä­tigt, dass allein die Blät­ter von bio­lo­gisch ange­bau­ten Vir­gi­nia­Ta­ba­ken ver­wen­det wür­den. Zudem wer­de in dem Wer­be­blatt aus­ge­führt, dass der Tabak ohne Pes­ti­zi­de und ohne künst­li­che Dün­ge­mit­tel ange­baut wer­de und dass bei der Her­stel­lung der Ziga­ret­ten weder Zusatz­stof­fe wie Aro­men, Kon­ser­vie­rungs­stof­fe und Feucht­hal­te­mit­tel noch Bläh- oder Foli­en­ta­ba­ke hin­zu­ge­fügt wür­den. Dies wei­se eben­so wie der Umstand, dass die mit der Anga­be "BIO TABAK" bewor­be­nen Ziga­ret­ten unter der Bezeich­nung "Natu­ral Ame­ri­can Spi­rit" ange­bo­ten wür­den, dar­auf hin, dass es sich um ein "natür­li­ches" Pro­dukt han­de­le.

Die­se Annah­me ist auch nicht erfah­rungs­wid­rig. Mit ihrer Erwä­gung, der Ver­brau­cher wer­de sich Gedan­ken dar­über machen, wes­halb ein­mal der Begriff "BIO" und an ande­rer Stel­le der Begriff "Natu­ral" ver­wen­det wer­de und wer­de des­halb die bei­den Begrif­fe durch­aus unter­schei­den, ersetzt die Beklag­te aber ledig­lich die vom Beru­fungs­ge­richt vor­ge­nom­me­ne Beur­tei­lung des Sach­ver­halts durch ihre eige­ne Sicht der Din­ge. Sie geht dabei im Übri­gen von einem auf sub­ti­len Erwä­gun­gen beru­hen­den Ver­brau­cher­ver­ständ­nis aus, dass bei einem situa­ti­ons­ad­äquat auf­merk­sa­men Durch­schnitts­ver­brau­cher nicht unter­stellt wer­den kann.

Auch die Annah­me, die ange­spro­che­nen Ver­kehrs­krei­se ver­stün­den die Begrif­fe "natür­lich" und "natur­rein" dahin, dass die natür­li­chen Bestand­tei­le der Pro­duk­te als sol­che weit­ge­hend unver­än­dert blie­ben und die Pro­duk­te frei von künst­li­chen Zusatz­stof­fen und über das mit einem Anbau in frei­er Natur unver­meid­ba­re gerin­ge Maß hin­aus frei von Rück­stän­den und Schad­stof­fen sei­en, wird vom Bun­des­ge­richts­hof gebil­ligt. Wegen des sich damit über­schnei­den­den Ver­kehrs­ver­ständ­nis­ses des Begriffs "BIO" und der Begrif­fe "natür­lich" oder "natur­rein" wei­se die Anga­be "BIO" für die Berei­che Natur­be­las­sen­heit, Frei­heit von künst­li­chen Zusatz­stof­fen und weit­ge­hen­de Rück­stands- und Schad­stoff­frei­heit dar­auf hin, dass die bewor­be­nen Ziga­ret­ten "natür­lich" oder "natur­rein" sei­en. Die­ses Ver­ständ­nis ste­he ins­be­son­de­re in Ein­klang mit der im Erwä­gungs­grund 1 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 834/​2007 zum Aus­druck kom­men­den Ansicht des Uni­ons­ge­setz­ge­bers, dass eine öko­lo­gi­sche oder bio­lo­gi­sche Pro­duk­ti­on unmit­tel­bar zur Erzeu­gung und Ver­wen­dung natür­li­cher Sub­stan­zen und Ver­fah­ren füh­re. Es sei daher anzu­neh­men, dass die ange­spro­che­nen Ver­kehrs­krei­se die Anga­be "BIO TABAK" auch als Hin­weis dar­auf ver­stün­den, dass die dar­aus her­ge­stell­ten Ziga­ret­ten "natür­lich" oder "natur­rein" sei­en, und dass die Anga­be "BIO TABAK" in der bean­stan­de­ten Wer­bung dar­auf hin­wei­se, dass es sich um "natür­li­che" oder "natur­rei­ne" Pro­duk­te han­de­le.

Die Beklag­te greift die­se Beur­tei­lung ver­geb­lich mit der Begrün­dung an, dem Ver­brau­cher sei auf­grund jahr­zehn­te­lan­ger Kon­fron­ta­ti­on mit der Abkür­zung "BIO" bekannt, dass ein Pro­dukt nur dann mit die­ser Bezeich­nung bewor­ben wer­den dür­fe, wenn es nach bestimm­ten gesetz­lich gere­gel­ten Vor­ga­ben her­ge­stellt wor­den sei, und dass auch Lebens­mit­tel aus öko­lo­gi­schem Land­bau Zusatz­stof­fe ent­hal­ten könn­ten. Sie bezieht sich dazu auf die seit dem 1.01.2009 gel­ten­de Rege­lung in Art. 6 Buchst. b VO (EG) Nr. 834/​2007. Danach muss die Her­stel­lung ver­ar­bei­te­ter ökologischer/​biologischer Lebens­mit­tel ins­be­son­de­re auf dem spe­zi­fi­schen Grund­satz beru­hen, dass die Ver­wen­dung von Zusatz­stof­fen, von nicht ökologischen/​nicht bio­lo­gi­schen Zuta­ten mit über­wie­gend tech­ni­schen und sen­so­ri­schen Funk­tio­nen sowie von Mikro­nähr­stof­fen und Ver­ar­bei­tungs­hilfs­stof­fen auf ein Mini­mum und auf Fäl­le beschränkt ist, in denen dies ein wesent­li­ches tech­no­lo­gi­sches Erfor­der­nis dar­stellt oder beson­de­ren Ernäh­rungs­zwe­cken dient. Die­se Bestim­mung, die in der Ver­ord­nung (EWG) Nr. 2092/​91 noch kei­ne Ent­spre­chung hat­te, lässt die Ver­wen­dung von Zusatz­stof­fen damit zwar zu, beschränkt sie aber auf ein Mini­mum. Es kann daher nicht ange­nom­men wer­den, dass der Inhalt der in Art. 6 Buchst. b VO (EG) Nr. 834/​2007 ent­hal­te­nen Rege­lung, soweit er den Ver­brau­chern über­haupt (schon) bekannt ist, deren Vor­stel­lung davon maß­geb­lich beein­flusst, ob die Begrif­fe "BIO" einer­seits und "natür­lich" oder "natur­rein" ande­rer­seits im Fall ihrer Ver­wen­dung für Lebens­mit­tel als Syn­ony­me zu ver­ste­hen sind oder nicht. In die­sem Zusam­men­hang ist ins­be­son­de­re zu berück­sich­ti­gen, dass die Frei­heit von Zusatz­stof­fen nur einer der Berei­che ist, bei denen das Beru­fungs­ge­richt von einer aus der Sicht der Ver­brau­cher bestehen­den Über­schnei­dung der Begriffs­in­hal­te aus­ge­gan­gen ist. Noch weni­ger als bei Lebens­mit­teln kann bei Tabak­erzeug­nis­sen ange­nom­men wer­den, dass die durch Art. 6 Buchst. b VO (EG) Nr. 834/​2007 bewirk­te Ände­rung oder Klar­stel­lung der Rechts­la­ge die hin­sicht­lich des Begriffs "BIO" bestehen­de Ver­kehrs­er­war­tung maß­geb­lich beein­flusst hat.

Wer­bungs­re­ge­lung als Markt­ver­hal­tens­re­ge­lung

Die von der Beklag­ten danach mit der vom Klä­ger bean­stan­de­ten Wer­bung ver­letz­te Vor­schrift des § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG stellt eine Markt­ver­hal­tens­re­ge­lung im Sin­ne des § 4 Nr. 11 UWG dar 10. Der Anwen­dungs­be­reich des § 4 Nr. 11 UWG ist nicht auf sol­che Markt­ver­hal­tens­re­ge­lun­gen beschränkt, die eine spe­zi­fisch wett­be­werbs­be­zo­ge­ne Schutz­funk­ti­on in dem Sin­ne auf­wei­sen, dass sie die Markt­teil­neh­mer spe­zi­ell vor dem Risi­ko einer unlau­te­ren Beein­flus­sung ihres Markt­ver­hal­tens schüt­zen 11.

Der dem Klä­ger zuste­hen­de, in die Zukunft gerich­te­te Ver­let­zungs­un­ter­las­sungs­an­spruch ist auch nicht des­halb ent­fal­len, weil die Richt­li­nie 2005/​29/​EG über unlau­te­re Geschäfts­prak­ti­ken, deren Umset­zungs­frist am 12.12. 2007 abge­lau­fen ist, in ihrem Anwen­dungs­be­reich eine grund­sätz­lich voll­stän­di­ge Har­mo­ni­sie­rung bezweckt. Denn nach Art. 3 Abs. 3 der Richt­li­nie blei­ben die Rechts­vor­schrif­ten der Mit­glied­staa­ten in Bezug auf die Gesund­heits- und Sicher­heits­as­pek­te von Pro­duk­ten unbe­rührt. Gemäß dem Erwä­gungs­grund 9 Satz 2 der Richt­li­nie gilt dies ins­be­son­de­re für Rege­lun­gen im Zusam­men­hang mit Tabak­wa­ren. Damit bleibt die Anwen­dung des § 4 Nr. 11 UWG in die­sem Bereich zuläs­sig 12.

Da die Rege­lung des § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG den Schutz der Gesund­heit der Ver­brau­cher bezweckt, liegt zudem kein Baga­tell­ver­stoß im Sin­ne des § 3 UWG 2004 vor 13. Aus dem­sel­ben Grund ist der began­ge­ne Rechts­ver­stoß auch geeig­net, die Inter­es­sen der Ver­brau­cher im Sin­ne des § 3 Abs. 1 UWG 2008 spür­bar zu beein­träch­ti­gen 14.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 4. Novem­ber 2010 – I ZR 139/​09

  1. vgl. Begrün­dung des Regie­rungs­ent­wurfs zu § 11 LFGB, BTDrucks. 15/​3657 S. 62; Mey­er in Meyer/​Streinz, LFGB Basis­VO, § 11 LFGB Rn. 55; MünchKomm.UWG/Micklitz, EG K Rn. 57; MünchKomm.UWG/Hagenmeyer/Oelrichs, Anh. §§ 17 F § 11 LFGB Rn. 1, jeweils mit Hin­weis auf EuGH, Urteil vom 4.04.2000 – C465/​98, Slg. 2000, I2297 = GRUR Int. 2000, 756 – Dar­bo natur­rein[]
  2. BVerfGE 121, 317, 357 ff.[]
  3. vgl. BVerfGE 121, 317, 354[][]
  4. vgl. BVerfGE 121, 317, 355 f.[]
  5. so BGH, Urteil vom 1.03.2007 – I ZR 51/​04, GRUR 2007, 809 Rn. 19 = WRP 2007, 1088 – Kran­ken­haus­wer­bung, zu der – anders als § 22 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VTa­bakG – zunächst allein dem Schutz des Lai­en­pu­bli­kums vor unsach­li­cher Beein­flus­sung die­nen­den Vor­schrift des § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 HWG[]
  6. EuGH, Urteil vom 12.12.2006 – C‑380/​03, Slg. 2006, I11573 = ZLR 2007, 337 Rn. 84 f. – Tabak­wer­bung II[]
  7. vgl. Ohly in Piper/​Ohly/​Sosnitza, UWG, 5. Aufl., Einf. C Rn. 14 mwN[]
  8. vgl. BGH, Urteil vom 17.10.1996 – I ZR 159/​94, GRUR 1997, 306, 307 = WRP 1997, 302 – Natur­kind, zu § 17 Abs. 1 Nr. 4 LMBG[]
  9. vgl. zum Vor­ste­hen­den auch Born­kamm in Köhler/​Bornkamm, UWG, 28. Aufl., § 5 Rn.04.65; Link in Ull­mann, juris-PKUWG, 2. Aufl., § 5 Rn. 254[]
  10. vgl. Köh­ler in Köhler/​Bornkamm aaO § 4 Rn. 11.136; MünchKomm.UWG/Schaffert, § 4 Nr. 11 Rn. 259; Fezer/​Götting, UWG, 2. Aufl., § 411 Rn. 141; aA Ohly in Piper/​Ohly/​Sosnitza aaO § 4 Rn. 11/​25, 11/​59 und 11/​71[]
  11. vgl. BGH, Urteil vom 10.12.2009 – I ZR 189/​07, GRUR 2010, 754 Rn. 20 ff. = WRP 2010, 869 – Gol­ly Tel­ly[]
  12. st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 24.06.2010 – I ZR 166/​08, GRUR 2010, 1026 Rn. 20 = WRP 2010, 1393 – Pho­to­dy­na­mi­sche The­ra­pie, mwN; Urteil vom 9.09. 2010 – I ZR 193/​07, GRUR 2010, 1136 Rn. 13 = WRP 2010, 1482 – UNSER DANKESCHÖN FÜR SIE[]
  13. st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 23.06.2005 – I ZR 194/​02, BGHZ 163, 265, 274 – Atem­test; Urteil vom 13.07.2006 – I ZR 243/​03, GRUR 2006, 953 Rn. 21 = WRP 2006, 1505 – Warn­hin­weis II; Urteil vom 26.03.2009 – I ZR 213/​06, BGHZ 180, 355 Rn. 34 – Fest­be­trags­fest­set­zung[]
  14. vgl. BGHZ 180, 355 Rn. 34 – Fest­be­trags­fest­set­zung, mwN[]