Buch­sta­ben­kom­bi­na­tio­nen als Fir­ma

Der Anein­an­der­rei­hung einer Buch­sta­ben­kom­bi­na­ti­on kommt gemäß § 18 Abs. 1 HGB neben der Unter­schei­dungs­kraft auch die erfor­der­li­che Kenn­zeich­nungs­eig­nung – und damit zugleich Namens­funk­ti­on (§ 17 Abs. 1 HGB) im Geschäfts­ver­kehr – für die Fir­ma von Ein­zel­kauf­leu­ten, Per­so­nen- und Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten zu, wenn sie im Rechts- und Wirt­schafts­ver­kehr zur Iden­ti­fi­ka­ti­on der dahin­ter ste­hen­den Gesell-schaft ohne Schwie­rig­kei­ten akzep­tiert wer­den kann. Hier­für reicht als not­wen­di­ge, aber zugleich hin­rei­chen­de Bedin­gung die Aus­sprech­bar­keit der Fir­ma im Sin­ne der Arti­ku­lier­bar­keit (hier: „HM & A“ bei einer GmbH & Co. KG) aus.

Buch­sta­ben­kom­bi­na­tio­nen als Fir­ma

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 8. Dezem­ber 2008 – II ZB 46/​07