Bundeseinheitliche Ausbildung zum OP-Assistenten

Der Bundesrat hat eine Gesetzgebungsinitiative für eine bundeseinheitliche Regelung der Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten gestartet und einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Landesrechtliche Regelungen führten, so der Bundesrat in seinem Beschluss zur Begründung des Gesetzesentwurfs, zu einer Zersplitterung des Heilberufswesens, zudem bestehe ein voranschreitender Fachkräftemangel in den Krankenhäusern und es bestehe die Notwendigkeit, dieses Berufsbild aufzuwerten. Operationstechnische Assistenten seien Spezialisten und vereinigten organisatorische sowie medizinisch-technische Fachkenntnisse rund um die operative Betreuung der Patienten.

Bundeseinheitliche Ausbildung zum OP-Assistenten

Die Bundesregierung sieht in ihrer Stellungnahme zu dem Gesetzesentwurf für die ausgebildeten Operationstechnischen Assistenten ebenfalls einen Bedarf, der künftig noch ansteigen dürfte und begrüßt daher grundsätzlich die Schaffung eines gesetzlichen Berufsbilds der Operationstechnischen Assistenz. Allerdings regt die Bundesregierung an, dass vor der Schaffung eines gesetzlich geregelten Berufsbildes noch die Ergebnisse eines Forschungsgutachtens zur systematischen Ausrichtung der Gesundheitsberufe ausgewertet werden sollen. Es sei sachgerecht, so die Bundesregierung, Überlegungen zur Schaffung dieses Berufes nicht isoliert umzusetzen, sondern in die Weiterentwicklung der nichtärztlichen Heilberufe einzubeziehen.

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