Bun­des­wei­te Schwer­punkt­prü­fung in der Fleisch­wirt­schaft

Die bei der Zoll­ver­wal­tung ange­sie­del­te Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit kon­trol­lier­te im Febru­ar mit rund 2.200 Zöll­nern im gesam­ten Bun­des­ge­biet ins­ge­samt 1.613 Betrie­be der Fleisch­wirt­schaft. Dabei wur­den 17.813 Per­so­nen vor Ort auf Schwarz­ar­beit und ille­ga­le Beschäf­ti­gung hin über­prüft. Auf­grund der bis­he­ri­gen Erkennt­nis­se wur­den allein 125 Buß­geld- und 29 Straf­ver­fah­ren gegen Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber ein­ge­lei­tet. Drei Per­so­nen wur­den fest­ge­nom­men.

Bun­des­wei­te Schwer­punkt­prü­fung in der Fleisch­wirt­schaft

Gegen­stand der Schwer­punkt­prü­fung waren ins­be­son­de­re Ver­stö­ße gegen die Dienst­leis­tungs­frei­heit. Dabei hat sich die im Rah­men der Task Force zur Bekämp­fung des Miß­brauchs der Dienst­leis­tungs- und Nie­der­las­sungs­frei­heit ein­ge­rich­te­te Daten­bank für Ent­sen­de­be­schei­ni­gun­gen bei der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung bewährt.

Wei­te­res Ziel der Schwer­punkt­prü­fung war, die Ein­hal­tung der seit dem 1. Janu­ar 2009 gel­ten­den, neu­en gesetz­li­chen Pflich­ten zu kon­trol­lie­ren, nach denen die Arbeit­ge­ber der Fleisch­wirt­schaft, im Bau­ge­wer­be, Gast­stät­ten- und Beher­ber­gungs­ge­wer­be, Güter- und Per­so­nen­be­för­de­rungs­ge­wer­be, Schau­stel­ler­ge­wer­be, Gebäu­de­rei­ni­gungs­ge­wer­be sowie in der Forst­wirt­schaft und beim Auf- und Abbau von Mes­sen und Aus­stel­lun­gen seit Beginn des Jah­res die Auf­nah­me einer Tätig­keit sofort bei der Ren­ten­ver­si­che­rung zu mel­den haben. Arbeit­neh­mer und Selbst­stän­di­ge die­ser Bran­chen haben ihre Aus­weis­pa­pie­re bei der Arbeit mit­zu­füh­ren und den Zoll­be­am­ten bei einer Kon­trol­le vor­zu­le­gen. Der Arbeit­ge­ber hat jeden sei­ner Arbeit­neh­mer nach­weis­lich und schrift­lich auf die­se Mit­füh­rungs- und Vor­la­ge­pflicht hin­zu­wei­sen und die­sen Hin­weis für die Dau­er der Erbrin­gung der Dienst- oder Werk­leis­tun­gen auf­zu­be­wah­ren und vor­zu­le­gen.