Datenschutz: WordPress rechtssicher gestalten

Wenn die Anwender WordPress verwenden, dann müssen diese die Vorschriften der DSGVO auf jeden Fall beachten. Die DSGVO haben diese jedoch nur bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten zu verwenden.

Datenschutz: WordPress rechtssicher gestalten

Solche Daten sind Informationen, welche sich auf eine Person beziehen. Hierunter fallen zum Beispiel:

  • E-Mail-Adresse,
  • IP-Adresse,
  • Vor- und Nachname
  • Zahlungsdaten und
  • Anschrift.

Die Verwendung von WordPress sowie die Vorschriften der DSGVO fallen unabwendbar stetig zusammen: Generell speichert jeder Blog von WordPress die IP-Adressen der Anwender. Die DSGVO betrifft daher nicht nur große Unternehmen, sondern zugleich Blogger, Kleinunternehmer oder Vereine. Ausgenommen davon sind private Blogs, welche keine Gewinnabsicht haben. Sollten die Anwender jedoch eine private Seite betreiben, dann sollten diese sich nicht zu schnell in Sicherheit wiegen. So sollten diese Analyse Tools wie Google Analytics nutzen, denn diese gelten gemäß der Rechtssprechung nicht als privater Betreiber. Das Gleiche gilt, wenn die Anwender Adsense verwenden und Affiliate-Links oder Werbebanner oder einbinden.

Die rechtskonforme Nutzung von WordPress

Der Datenschutzhinweis ist für Webseiten generell notwendig. Jeder Auftritt im Netz muss eine Erklärung besitzen, die die Seitennutzer informiert, welche personenbezogenen Daten gespeichert, verwertet und erhoben werden. Auf diese Weise ist auch bei der Verwendung von WordPress dem Datenschutz stets ein Beitrag zu zollen. Zudem gehört ein Impressum auf jede Webseite, sodass deutlich wird, wer die Seite eigentlich betreibt.

Der passende Ort für das Impressum sowie die Datenschutzerklärung muss daher stets gefunden werden.

Die gesetzlichen Regelungen definieren, dass die Erläuterungen zum Datenschutz zu jeder Zeit einsehbar sein müssen. Im Netz bedeutet dies, dass der Link zur Datenschutzerklärung von jeder Seite aus erreichbar sein muss. Die Möglichkeit für die Anwender, Inhalte zu kommentieren, ist für viele Betreiber von Blogs sehr wichtig: Ohne jene Form der Kommunikation macht das Bloggen nicht so viel Spaß. Die Standardeinstellungen zu den Kommentaren allerdings stehen bei WordPress dem geltenden Datenschutz im Wege.

Die Datenschutz Compliance

Datenschutz Compliance ist bei der DSGVO kein unbekanntes Thema. Es beschäftigt vor allem die Unternehmenspraxis sowie die Rechtsprechung und. Fälschlich wird der Begriff Compliance meistens nur mit Korruptionsbekämpfung und Geldwäsche in Zusammenhang gebracht. Dies ist ein wichtiger Bestandteil, jedoch umfasst der Begriff sehr viel mehr als dies. Inzwischen ist Compliance nicht mehr ausschließlich an die Einhaltung börsenrechtlicher Vorgaben gebunden, sondern berührt genauso eine Vielzahl weiterer Rechtsbereiche. Eine allgemeine Definition gibt es im Rechtssystem von Deutschland jedoch bisher noch nicht.

Bei der Verwendung von WordPress hat der Datenschutz die höchste Priorität. Die Anwender müssen dabei alle Daten legitim erheben und verarbeiten.