Immer wieder kommt es vor, dass große Fahrzeughersteller bestimmte Fertigungen einstellen oder auch neue Fahrzeugmarken aufkaufen bzw. ihre Fahrzeugfertigung gezielt auf einzelne Modelle neu ausrichten. In dem Zusammenhang kann die Standortschließung durchaus einmal die Folge sein.
Aber nicht nur in der Automobilbranche haben sich die Unternehmen den aktuellen Gegebenheiten anzupassen: Aktuelles Beispiel ist der Siemens-Konzern. Jüngst ist von der Konzernleitung ein Stellenabbau angekündigt worden, der darauf zurückgeführt wird, dass aufgrund der Energiewende der Markt für die vom Unternehmen vertriebenen Turbinen für Gaskraftwerke nicht mehr vorhanden ist. Genauso müssen sich auch einzelne Handwerksunternehmen und kleinere Betriebe immer wieder den sich verändernden Verhältnissen und Absatzmärkten anpassen.
Je größer ein Unternehmen ist, desto schwieriger wird es, Marktveränderungen zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren. Besonders Konzerne mit diversen Tochterunternehmen erhalten innerhalb ihres Konzernabschlusses durch die darin enthaltenen Daten vielseitige Finanzinformationen. Viele Konzerne sind im Rahmen ihres Abschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) zur Konsolidierung verpflichtet (IFRS 10). Bei der Erstellung des Konzernabschlusses ist zu beachten,dass die Darstellung so zu erfolgen hat, als ob es sich bei dem Konzern um ein einheitliches Unternehmen handelt (Einheitsfiktion). Daher findet eine Vereinheitlichung der Einzelabschlüsse der Konzernunternehmen statt, die letztlich zu einem Summenabschluss führt. Außerdem sind die Verflechtungen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den einzelnen Unternehmen durch Konsolidierungsmaßnahmen zu bereinigen. Dem Konzernabschluss wird in Deutschland ein Konzernlagebericht gemäß der §§ 315, 315 a HGB hinzugefügt.
Kann ein relativ kleines Unternehmen diese Arbeiten noch ohne großen Aufwand verrichten, steigen die Anforderungen mit der Größe des Konzerns: Je größer ein Konzern bzw. je mehr Tochterunterehmen ein Konzern beinhaltet, desto nützlicher kann eine fachmännische Hilfe bei der Erstellung des Konzernabschlusses sein. Gerade bei der Konsolidierung unterstützt die passende Software die Datenverarbeitung. Sowohl die Legalkonsolidierung als auch die Managementkonsolidierung stellt keine unlösbare Aufgabe für eine entsprechende Software dar. Datentransfer und Nutzung von Reportingfunktionen intern und extern erleichtert die Einschätzung eines Unternehmens. Nicht nur im Bereich der Finanzen kann so ein Überblick gewonnen werden. Auch die Führungskräfte eines Unternehmens erhalten alle wichtigen Informationen durch die Konsolidierung, die gegebenenfalls zu neuen Impulsen und Firmenausrichtungen führen können.
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