Die Falschberatung des Steuerberater – und die daraus resultierenden steuerlichen Vorteile

Führt eine fehlerhafte steuerliche Beratung zu steuerlichen Vorteilen, die dem Mandanten wegen Festsetzungsverjährung verbleiben, können diese Vorteile bei wertender Betrachtung im Rahmen des Gesamtvermögensvergleichs schadensmindernd anzurechnen sein.

Die Falschberatung des Steuerberater – und die daraus resultierenden steuerlichen Vorteile

In dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall hatte eine 2002 gegründete und bis 2012 vemögensverwaltend tätige Immobiliengesellschaft geklagt. Im Wesentlichen errichtete, erwarb und verwaltete sie gewerbliche Immobilien. Am 1.09.2004 beauftragte sie die beklagte Steuerberatersozietät eine GbR- mit ihrer umfassenden steuerlichen Beratung und Betreuung. Der Vertrag sollte vom 01.01.2005 an gelten und den Jahresabschluss einschließlich der Gewinn- und Verlustrechnungen und die Gewerbesteuererklärung für das Jahr 2004 umfassen. Vor dieser Beauftragung hatte die Immobiliengesellschaft auf ihre Mieteinnahmen die ungekürzte Gewerbesteuer gezahlt. Im Rahmen der Gewerbesteuererklärung für das Jahr 2004 beantragte die Steuerberatersozietät die erweiterte Kürzung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG in der seinerzeit geltenden Fassung. Nach einem Einspruchsverfahren wurde die Gewerbesteuer erklärungsgemäß festgesetzt. In den folgenden Jahren erwirkte die Steuerberatersozietät für die Immobiliengesellschaft ebenfalls die erweiterte Kürzung der Gewerbesteuer. 

Seit dem 1.08.2003 betrieb die Immobiliengesellschaft auf dem Dach einer ihrer Immobilien eine Photovoltaikanlage. Der hier erzeugte Strom wurde kraft Gesetzes gegen Entgelt in das öffentliche Netz eingespeist. Unter dem 17.10.2008 übersandte der Buchhalter der Immobiliengesellschaft der Steuerberaterin den Entwurf eines Einspeisungsvertrages mit der Bitte um eine Stellungnahme hinsichtlich der erweiterten Gewerbesteuerkürzung. Der Steuerberater riet dazu, die Anlage so einzurichten, dass ausschließlich eigener Strombedarf gedeckt werde. Eine Einspeisung dürfe nicht erfolgen. Diesen Rat wiederholte er anlässlich eines Telefongesprächs am 27.11.2008. Die Immobiliengesellschaft nahm die Anlage daraufhin vom Netz. Im Jahr 2009 beantragte die Steuerberatersozietät für die Immobiliengesellschaft erfolgreich die erweiterte Gewerbesteuerkürzung für das Jahr 2008.

Bei einer Betriebsprüfung betreffend die Jahre 2008 bis 2011 beanstandete das zuständige Finanzamt, dass wegen der Stromproduktion die Voraussetzungen der erweiterten Gewerbesteuerkürzung im Jahr 2008 nicht vorgelegen hätten. Mit Bescheid vom 13.06.2014 wurden ein Mehrbetrag von 477.005 € sowie Nachforderungszinsen in Höhe von 114.480 € festgesetzt. Einspruch und Klage gegen diesen Bescheid, die Kosten von insgesamt 23.009, 50 € verursachten, blieben erfolglos. Die Immobiliengesellschaft wirft der Steuerberatersozietät vor, sie nicht darauf hingewiesen zu haben, dass die entgeltliche Einspeisung von Strom in das öffentliche Netz die Inanspruchnahme der erweiterten Gewerbesteuerkürzung ausschloss. Sie verlangt Schadensersatz in Höhe von insgesamt 614.494, 50 € nebst Zinsen.

Die Klage ist in den Vorinstanzen vor dem Landgericht Dortmung1 und dem Oberlandesgericht Hamm2 erfolglos geblieben. Auf die Revision der Immobiliengesellschaft  hob der Bundesgerichtshof nun das klageabweisende Berufungsurteil auf und verwies die Sache zurück an das Oberlandesgericht Hamm:

Die Steuerberatersozietät hat ihre aus dem Beratungsvertrag vom 01.09.2004 folgenden Pflichten verletzt. Im Rahmen der Vorbereitung der Gewerbesteuererklärung für das Jahr 2004 hätte sie die Immobiliengesellschaft danach fragen müssen, ob sie aus der Photovoltaikanlage Einnahmen erzielte. Sie hätte der Immobiliengesellschaft sodann empfehlen müssen, keine Einspeisungen in das öffentliche Netz mehr vorzunehmen. Dieser Hinweis hätte nach Aufnahme der Beratungstätigkeit im Jahre 2005 erfolgen müssen. Die Immobiliengesellschaft wäre dieser Empfehlung im Verlauf des Jahres 2005 nachgekommen. Im Jahr 2006 und in den folgenden Jahren hätte sie keine Einnahmen aus der Einspeisung von Strom in das öffentliche Netz mehr erzielt. Sie hätte die erweiterte Kürzung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG beantragen können. Die Gewerbesteuer wäre erklärungsgemäß festgesetzt worden. Das gilt insbesondere für das Jahr 2008, um das es in diesem Rechtsstreit geht.

Gemäß § 280 BGB in Verbindung mit dem Beratungsvertrag vom 01.09.2004 kann die Immobiliengesellschaft Ersatz des ihr durch die Pflichtverletzung der Steuerberatersozietät entstandenen Schadens verlangen. Mit der Begründung des Oberlandesgerichts Hamm kann ein der Immobiliengesellschaft entstandener Schaden nicht verneint werden.

Die Schadensberechnung richtet sich nach §§ 249 ff BGB. Der gegebenenfalls zu ersetzende Schaden ist durch einen Vergleich der infolge des haftungsbegründenden Ereignisses eingetretenen Vermögenslage mit derjenigen Vermögenslage zu ermitteln, die ohne jenes Ereignis eingetreten wäre (Differenzhypothese). Dies erfordert einen Gesamtvermögensvergleich, der alle von dem haftungsbegründenden Ereignis betroffenen finanziellen Positionen umfasst. Es geht bei dem Gesamtvermögensvergleich nicht um Einzelpositionen, sondern um eine Gegenüberstellung der hypothetischen und der tatsächlichen Vermögenslage3.

Entgegen der Ansicht des Oberlandesgerichts Hamm durfte die Klage nicht schon wegen unzureichender Darlegung des Schadens abgewiesen werden.

Die Immobiliengesellschaft hat die infolge des Beratungsfehlers erlittenen Vermögensnachteile hinreichend dargelegt. Sie musste Steuern in Höhe von 477.005 € und Zinsen in Höhe von 114.480 € nachzahlen; zudem hat sie Steuerberatungskosten in Höhe von 5.890, 50 €, Rechtsanwaltskosten in Höhe von 2.975 € und Gerichtskosten in Höhe von 14.144 € aufgewandt.

Hinsichtlich der erlangten Vorteile hat die Immobiliengesellschaft zuletzt erklärt, sie habe im Zeitraum vom 11.09.2007 bis zum 16.12.2008 Einspeisungsvergütungen in Höhe von 10.107, 87 € erzielt; weitere Vorteile habe es nicht gegeben. Dieser Vortrag mag richtig oder unrichtig gewesen sein. Zweifel hinsichtlich der Richtigkeit dieses Vorbringens konnten sich daraus ergeben, dass die Immobiliengesellschaft in erster Instanz Einspeisungsvergütungen im Zeitraum vom 16.04.2004 bis zum 16.12.2008 von insgesamt 46.677, 73 € netto behauptet und durch die Anlage K 22 näher erläutert hatte. Aber das Vorbringen der Immobiliengesellschaft zur Schadenshöhe war wegen dieses Widerspruchs nicht insgesamt unbeachtlich. Vielmehr hätte das Oberlandesgericht Hamm, gegebenenfalls nach Erörterung des Widerspruchs im Termin zur mündlichen Verhandlung, den Vortrag der Immobiliengesellschaft insgesamt würdigen können und müssen. Gegebenenfalls hätten die Einspeisungsvergütungen insgesamt abgezogen werden können (§ 287 ZPO). Nach Abzug dieses Betrages wäre – vorbehaltlich der noch zu erörternden Frage einer Anrechnung der in den Jahren 2004 und 2005 erlangten Steuervorteile – immer noch ein sechsstelliger von den Beklagten zu ersetzender Schaden verblieben. Die Anlage K 22, die im ersten landgerichtlichen Hinweisbeschluss ausgewertet worden ist, enthält im Übrigen die vom Oberlandesgericht Hamm vermissten Angaben zu den nach Ansicht der Immobiliengesellschaft abzusetzenden Aufwendungen (Abschreibungen, Schuldzinsen, sonstige Aufwendungen). Diese hätten, wenn sie berücksichtigt worden wären, die in den Einspeisevergütungen liegenden Vorteile verringert, nicht aber den Schaden der Immobiliengesellschaft. Hielt das Oberlandesgericht Hamm weitere Angaben für erforderlich, musste es präzise nachfragen; der allgemeine Hinweis auf die Erforderlichkeit eines Gesamtvermögensvergleichs reichte nicht.

Die Ausführungen des Oberlandesgerichts Hamm zur Schadenshöhe tragen eine Abweisung der Klage ebenfalls nicht.

Die Schadensberechnung des Oberlandesgerichts Hamm ist methodisch nicht richtig. Das Oberlandesgericht Hamm hat die Schadenssumme in Höhe von 614.494, 50 € zunächst um einen Mitverschuldensanteil der Immobiliengesellschaft in Höhe von 30 % gekürzt und dann die Vorteile, welche der Immobiliengesellschaft aus dem schädigenden Verhalten der Beklagten entstanden sein sollen, in voller Höhe abgezogen. Richtigerweise musste zunächst der Schaden berechnet werden. Dieser wäre gegebenenfalls wegen eines (etwaigen) Mitverschuldens der Immobiliengesellschaft gemäß § 254 BGB zu kürzen gewesen4. Diese Reihenfolge ist unabhängig davon einzuhalten, ob die Steuervorteile, wenn sie denn anzurechnen sind, in den Gesamtvermögensvergleich einzustellen oder erst im Rahmen eines Vorteilsausgleichs zu berücksichtigen sind.

Eine unrichtige steuerliche Beratung zieht häufig nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile nach sich. Sind diese Vorteile unmittelbare Folge des haftungsbegründenden Ereignisses, handelt es sich also um Vorteile, die zwangsläufig – sozusagen spiegelbildlich – mit den negativen Folgen der Pflichtverletzung zusammenhängen, sind sie Teil des Gesamtvermögensvergleichs und sind unmittelbar in die Schadensberechnung einzubeziehen5. Demgegenüber können Vorteile, die sich nicht unmittelbar aus dem schädigenden Ereignis ergeben, sondern auf einen zusätzlich, vielleicht gar zeitlich versetzt hinzutretenden Umstand zurückzuführen sind, nur im Wege der Vorteilsausgleichung berücksichtigt werden6. Der Vorteilsausgleich beruht auf dem Gedanken von Treu und Glauben (§ 242 BGB) und erfordert eine wertende Betrachtung7. Dem Geschädigten sind diejenigen Vorteile anzurechnen, die ihm in adäquatem Zusammenhang mit dem Schadensereignis zufließen. Die vorteilhaften Umstände müssen mit dem schädigenden Ereignis in einem qualifizierten Zusammenhang stehen. Zu berücksichtigen ist ferner, ob eine Anrechnung dem Sinn und Zweck des Schadensersatzes entspricht und weder der Geschädigte unzumutbar belastet noch der Schädiger unbillig entlastet wird8.

Bedeutsam ist die Abgrenzung von Schadensberechnung und Vorteilsausgleichung vor allem im Hinblick auf die Verteilung der Darlegungs- und Beweislast. Darlegungs- und beweispflichtig für den Schaden ist der geschädigte Mandant9. Darlegungs- und beweispflichtig für die tatsächlichen Voraussetzungen der Vorteilsausgleichung ist demgegenüber der Ersatzpflichtige10. Eine Vorteilsausgleichung kommt erst in Betracht, wenn ein Schaden auch der Höhe nach festgestellt worden ist11.

Die in den Jahren 2004 und 2005 erzielten Steuervorteile waren bereits im Rahmen des Gesamtvermögensvergleichs abzusetzen.

Die durch die erweiterte Kürzung der Gewerbesteuer erlangten Vorteile beruhten unmittelbar auf dem Beratungsfehler, welchen die Immobiliengesellschaft der Steuerberatersozietät vorwirft. Die Steuerberatersozietät hat für die Immobiliengesellschaft die erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG in der für das Jahr 2004 geltenden Fassung beantragt, ohne zuvor zu prüfen, ob die Immobiliengesellschaft aus der Photovoltaikanlage Einkünfte erzielte, die der beantragten Kürzung entgegenstanden. Hätte sie vor Antragstellung den maßgeblichen Sachverhalt geklärt und hätte sie die Rechtslage zutreffend beurteilt, hätte sie der Immobiliengesellschaft nicht nur geraten, den Betrieb der Anlage einzustellen. Sie hätte auch den Antrag für das Jahr 2004 nicht gestellt; denn eine Einstellung des Betriebs der Anlage im Jahre 2005 hätte daran, dass die Immobiliengesellschaft im Jahre 2004 gewerbesteuerschädliche Einnahmen erzielt hatte, nichts geändert. Dann hätte die Immobiliengesellschaft die volle Gewerbesteuer für das Jahr 2004 entrichten müssen. Gleiches gilt für das Jahr 2005. Eine Abschaltung der Anlage im Verlauf des Jahres 2005 hätte nur für die Zukunft gewirkt, hätte aber an den bis dahin erzielten Einnahmen nichts geändert. Die Gewerbesteuer ist eine sogenannte Jahressteuer. Sie wird nämlich kalenderjährlich festgesetzt (vgl. § 14 Satz 2 GewStG). Erst ab dem Jahre 2006 hätte die Immobiliengesellschaft rechtmäßig die erweiterte Kürzung der Gewerbesteuer beantragen und erhalten können.

Wertende Gesichtspunkte stehen einer Berücksichtigung der in den Jahren 2004 und 2005 ersparten Gewerbesteuer nicht entgegen. Das nach der Differenzmethode gewonnene Ergebnis bedarf einer normativen Kontrolle, die am Schutzzweck der Haftung sowie an Funktion und Ziel des Schadensersatzes ausgerichtet ist12. Das gilt nicht nur hinsichtlich der Frage, ob ein infolge der schädigenden Handlung eingetretener Nachteil ersatzfähig ist, sondern auch hinsichtlich der Anrechnung der infolge der schädigenden Handlung erlangten Vorteile. Die Immobiliengesellschaft ist in den Genuss der erweiterten Kürzung der Gewerbesteuer gelangt, obwohl deren tatbestandliche Voraussetzungen nicht vorlagen. Ihr geschieht kein Unrecht, wenn dieser Vorteil im Rahmen der Schadensberechnung berücksichtigt wird. Die Anrechnung führt nicht zu einer unbilligen Entlastung der Beklagten, die nach unzulänglicher Prüfung der Sach- und Rechtslage die erweiterte Kürzung für die Immobiliengesellschaft beantragt und ihr damit zu einer Verminderung der Gewerbesteuerlast verholfen hat.

Gleichwohl lässt sich derzeit nicht ausschließen, dass ein von den Beklagten zu ersetzender Schaden verbleibt. Nach Abzug der in den Jahren 2004 und 2005 nicht gezahlten Gewerbesteuer verbleibt ein zu ersetzender Betrag von 27.424, 50 €. Von diesem Betrag sind etwaige Vorteile aus der Einspeisevergütung abzusetzen, deren Höhe noch zu ermitteln ist. Ob ein etwa verbleibender Betrag um einen Mitverschuldensanteil der Immobiliengesellschaft zu kürzen ist, wäre neu zu prüfen.

Das angefochtene Urteil konnte daher keinen Bestand haben. Es wurde vom Bundesgerichtshof aufgehoben (§ 562 Abs. 1 ZPO). Da die Sache nicht zur Endentscheidung reif war, wurde die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung an das Oberlandesgericht Hamm zurückverwiesen (§ 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO).

Bundesgerichtshof, Urteil vom 21. Oktober 2021 – IX ZR 9/21

  1. LG Dortmund, Urteil vom 24.04.2020 – 25 O 410/17[]
  2. OLG Hamm, Urteil vom 01.12.2020 – I25 U 19/20[]
  3. BGH, Urteil vom 05.02.2015 – IX ZR 167/13, WM 2015, 790 Rn. 7 mwN; vom 06.12.2018 – IX ZR 176/16, WM 2019, 789 Rn. 38[]
  4. vgl. BGH, Urteil vom 18.12.1969 – VII ZR 121/67, NJW 1970, 461 f, insoweit in BGHZ 53, 132 nicht abgedruckt; vgl. auch BGH, Urteil vom 28.04.1992 – VI ZR 360/91, NJW-RR 1992, 1050[]
  5. BGH, Urteil vom 06.12.2018 – IX ZR 176/16, WM 2019, 789 Rn. 38; Ganter, NJW 2012, 801, 806; Schultz in Henssler/Gehrlein/Holzinger, Handbuch der Beraterhaftung, Kap. 5 Rn. 131[]
  6. Ganter, aaO; Schultz, aaO Rn. 132[]
  7. BGH, Urteil vom 04.04.2014 – V ZR 275/12, WM 2014, 1447 Rn. 21, insoweit in BGHZ 200, 350 nicht abgedruckt[]
  8. BGH, Urteil vom 18.10.2018 – III ZR 497/16, WM 2018, 2179 Rn. 17 mwN[]
  9. BGH, Urteil vom 06.12.2018, aaO; Ganter, aaO; Schultz, aaO Rn. 131; Lohmann in Henssler/Gehrlein/Holzinger, Handbuch der Beraterhaftung, Kap. 2 Rn. 103; G. Fischer in G. Fischer/Vill/D. Fischer/Pape/Chab, Handbuch der Anwaltshaftung, 5. Aufl., § 5 Rn. 137[]
  10. BGH, Urteil vom 04.04.2014 – V ZR 275/12, WM 2014, 1447 Rn. 22, insoweit in BGHZ 200, 350 nicht abgedruckt; Schultz, aaO; Lohmann, aaO Rn. 104[]
  11. BGH, Urteil vom 17.01.2008 – IX ZR 172/06, WM 2008, 748 Rn. 17 mwN[]
  12. BGH, Urteil vom 09.11.2017 – IX ZR 270/16, WM 2018, 1944 Rn. 22; G. Fischer in G. Fischer/Vill/D. Fischer/Pape/Chab, Handbuch der Anwaltshaftung, 5. Aufl., § 5 Rn. 89[]

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