Die Heb­am­me am Tele­fon

Eine Bera­tung mit­tels Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­um (ins­be­son­de­re tele­fo­ni­sche Bera­tung) durch die Heb­am­me nach der Gebühr Nr. 230 des Leis­tungs­ver­zeich­nis­ses der Heb­am­men­ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung ist in den ers­ten 10 Tagen nach der Geburt unbe­schränkt bere­chen­bar.

Die Heb­am­me am Tele­fon

Einer Abre­chen­bar­keit der Bera­tung mit­tels Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­um (Gebühr Nr. 230) steht nicht ent­ge­gen, dass am sel­ben Tag bereits ein Haus­be­such (Gebühr Nr. 180) durch­ge­führt und berech­net wur­de.

Bei Ver­gü­tungs­strei­tig­keit zwi­schen einer Heb­am­me und einer Gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se kön­nen gem. § 61 Satz SGB X in Ver­bin­dung mit § 288 Abs. 1, 2 BGB Ver­zugs­zin­sen in Höhe von 8 Pro­zent­punk­ten über dem Basis­zins­satz anfal­len.

Sozi­al­ge­richt Darm­stadt, Urteil vom 3. Dezem­ber 2009 – S 18 KR 42/​09