Die urheberrechtliche Abmahnung

Hoppla, was flattert denn da aus dem Briefkasten? Post von einem Rechtsanwalt, eine Abmahnung!!! So oder ähnlich ergeht es jeden Tag einer beachtlichen Zahl von Menschen, die dann im ersten Augenblick überhaupt nicht wissen, ob und was sie unternehmen müssen. Vorallem ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Auf keinen Fall aber sollten Sie die Abmahnung ignorieren oder in den Papierkorb werfen – vielmehr ist hier besonnenes Handeln erforderlich.

Die urheberrechtliche Abmahnung

Mit der Ausbreitung und dem immer einfacher werdenden Zugang zum Internet haben auch die Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen auf Internettauschbörsen enorm zugenommen. Inzwischen haben sich einige Rechtsanwaltskanzleien darauf spezialisiert, für die Rechteinhaber diese urheberrechtlichen Abmahnungen zu verschicken. Zwar ist eine Abmahnung ein legitimes Mittel für eine außergerichtliche Klärung – aber es geht in den meisten Fällen eigentlich nicht mehr wirklich um die Beseitigung einer Urheberrechtsverletzung. Vielmehr geht es hauptsächlich um die zu erstattenden Kosten der Rechtsverfolgung: Neben den Vergütungsansprüchen der Rechtsanwälte werden auch so enorm hohe Lizenzgebühren gefordert, die auf dem regulären Markt vom Rechteinhaber gar nicht zu erzielen sind.

Um nicht durch die eigene Unwissenheit und Unsicherheit in Teufels Küche zu geraden, ist es sinnvoll, sich ebenfalls an einen Rechtsanwalt zu wenden, wenn man eine Abmahnung erhalten hat. Wer sich in Bezug auf die möglichen Kosten absichern möchte, kann sich über eine kostengünstige Ersteinschätzung beraten lassen, etwa über die eMail-Beratungs-Box,wie Sie sie auch auf dieser Seite finden.

Besonders wichtig im Fall einer Abmahnung ist, bevor in irgendeiner Art und Weise gehandelt wird, zuerst einen Rechtsanwalt zu kontaktieren, denn ansonsten könnte das Kind schon in den Brunnen gefallen sein.