Dr. Clauder's Huf­pfle­ge

Im Rah­men der Preis­an­ga­ben­ver­ord­nung stellt die Wer­bung im Ver­hält­nis zum Ange­bot kein Ali­ud, son­dern ein Minus im Sin­ne einer Vor­stu­fe dar.

Dr. Clauder's Huf­pfle­ge

Der Grund­preis ist dann i.S. des § 2 Abs. 1 Satz 1 PAngV in unmit­tel­ba­rer Nähe des End­prei­ses ange­ge­ben, wenn bei­de Prei­se auf einen Blick wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen 1.

Die Rege­lung in § 4 Abs. 4 PAngV über die Preis­aus­zeich­nung bei Waren, die nach Kata­lo­gen oder Waren­lis­ten oder auf Bild­schir­men ange­bo­ten wer­den, kann nicht auf die bereits bei der Wer­bung bestehen­de Ver­pflich­tung zur Anga­be des Grund­prei­ses gemäß § 2 PAngV über­tra­gen wer­den.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 26. Febru­ar 2009 – I ZR 163/​06

  1. Abgren­zung gegen­über BGH GRUR 2003, 889, 890 – Inter­net-Reser­vie­rungs­sys­tem und BGH GRUR 2008, 84 Tz. 29 und 31 – Ver­sand­kos­ten[]