eBook-Reader – und das Patent auf elek­tro­ni­sche Tin­te

Das Bun­des­pa­tent­ge­richt hat ein Patent für Tin­te zum Beschich­ten von eBook-Readern teil­wei­se für nich­tig erklärt.

eBook-Reader – und das Patent auf elek­tro­ni­sche Tin­te

Das Bun­des­pa­tent­ge­richt hat­te aktu­ell eine Kla­ge des deut­schen Elek­tro­nik- und eBook-Reader-Her­stel­lers TrekS­tor GmbH gegen das euro­päi­sche Patent 1 231 500 der E‑Ink Corp., eines bedeu­ten­den US-ame­ri­ka­ni­schen Her­stel­lers von Dis­plays für eBook-Reader, zu ent­schei­den, das eine „Elek­tro­nisch adres­sier­ba­re mikro­ver­kap­sel­te Tin­te“ betrifft, d.h. eine Tin­te, die als Kon­trast­me­di­um auf die Flach­bild­schir­me etwa von eBook-Readern auf­ge­druckt wer­den kann.

Durch Anle­gen eines elek­tri­schen Fel­des kön­nen ein­ge­la­ger­te elek­trisch unter­schied­lich gela­de­ne Mikro­par­ti­kel ver­schie­de­ner Far­be so ange­ord­net wer­den, dass sie ein sicht­ba­res Mus­ter, etwa Buch­sta­ben, erge­ben. Die Beklag­te bedient einen gro­ßen Markt­an­teil und belie­fert etwa Ama­zon (Kind­le), Sony, Onyx und Toli­no.

Das Patent wur­de teil­wei­se für nich­tig erklärt.

Bun­des­pa­tent­ge­richt, urteil vom 5. Febru­ar 2015 – 2 Ni 16/​13 (EP)