Erleich­te­rung beim Wech­sel des Ener­gie­ver­sor­gers

Um den Ver­brau­chern, die sich dazu ent­schlos­sen haben, einen güns­ti­ge­ren Ener­gie­lie­fe­ran­ten zu suchen, einen schnel­le­ren Wech­sel zu ermög­li­chen, hat heu­te die Bun­des­re­gie­rung beschlos­sen, dass es künf­tig den Ver­brau­chern mög­lich ist, ihren Ver­trag mit einer Frist von zwei Wochen zu kün­di­gen. Bis­her muss­te eine Frist von einem Monat zum Monats­en­de ein­ge­hal­ten wer­den. Die neu­en Regeln sol­len Kun­den des ört­li­chen Grund­ver­sor­gers den Wech­sel ihres Strom- oder Gas­an­bie­ters erleich­tern .

Erleich­te­rung beim Wech­sel des Ener­gie­ver­sor­gers

Das Kabi­nett hat heu­te die dafür not­wen­di­gen Ände­rung von Ver­ord­nun­gen auf dem Gebiet des Ener­gie­wirt­schafts­rechts beschlos­sen. Ins­ge­samt darf ein sol­cher Wech­sel nicht län­ger als drei Wochen dau­ern. Dazu wur­den die Vor­ga­ben an die Unter­neh­men zur Zusam­men­ar­beit bei der Abwick­lung des Lie­fe­ran­ten­wech­sels ange­passt.

Durch die­se Ände­run­gen erhofft man sich eine Stär­kung des Wett­be­werbs und eine Moti­va­ti­on der Unter­neh­men zu güns­ti­ge­ren Ange­bo­ten. Eines bleibt jedoch: Nie­mand muss befürch­ten, bei einem Wech­sel ohne Strom oder Gas aus­kom­men zu müs­sen. Der ört­li­che Grund­ver­sor­ger bleibt in jedem Fall zur Ver­sor­gung ver­pflich­tet.

Ande­re Ver­sor­ger als die Grund­ver­sor­ger wer­den sich an der neu­en Frist mes­sen las­sen müs­sen, so dass auch Kun­den außer­halb der Grund­ver­sor­gung von der Neu­re­ge­lung pro­fi­tie­ren wer­den.

Künf­tig müs­sen die Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men auch auf Beschwer­de­mög­lich­kei­ten und die im Novem­ber aner­kann­te kos­ten­lo­se Schlich­tungs­stel­le Ener­gie hin­wei­sen. Damit die Ände­rung der Ver­ord­nun­gen in Kraft tre­ten kann, bedarf es noch der Zustim­mung des Bun­des­rats.