Euro­päi­sche Beob­ach­tungs­stel­le für Mar­ken- und Pro­dukt­pi­ra­te­rie

Die Euro­päi­sche Uni­on wird, wie jetzt bekannt wur­de, eine Euro­päi­sche Beob­ach­tungs­stel­le für Mar­ken- und Pro­dukt­pi­ra­te­rie ein­rich­ten. Die Beob­ach­tungs­stel­le soll im Wege einer ver­stärk­ten EU-wei­ten Zusam­men­ar­beit an vor­ders­ter Front gegen Pro­dukt­fäl­schun­gen, ille­ga­les Her­un­ter­la­den von Datei­en und ande­re Ver­let­zun­gen der Rech­te des geis­ti­gen Eigen­tums vor­ge­hen. Mit der Errich­tung der Euro­päi­schen Beob­ach­tungs­stel­le für Mar­ken- und Pro­dukt­pi­ra­te­rie wird der nach Ansicht der EU drin­gen­den Not­wen­dig­keit Rech­nung getra­gen, für eine kon­se­quen­te­re und geziel­te­re Durch­set­zung der Rech­te des geis­ti­gen Eigen­tums zu sor­gen. Die Beob­ach­tungs­stel­le soll zu einer Platt­form für die Samm­lung von Daten, die Schär­fung des Bewusst­seins und die För­de­rung des Dia­logs wer­den und außer­dem den Gedan­ken­aus­tausch und den Aus­tausch von bewähr­ten Ver­fah­ren zur Durch­set­zung der Rech­te des geis­ti­gen Eigen­tums zwi­schen Unter­neh­men und natio­na­len Behör­den unter­stüt­zen. Einer Stu­die der Orga­ni­sa­ti­on für wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (OECD) aus dem Jahr 2005 zufol­ge ist das Volu­men des welt­wei­ten Han­dels mit gefälsch­ten Pro­duk­ten auf schät­zungs­wei­se 200 Mrd. US-Dol­lar zu bezif­fern.

Euro­päi­sche Beob­ach­tungs­stel­le für Mar­ken- und Pro­dukt­pi­ra­te­rie