Feh­len­der Tele­fon­buch­ein­trag

Einem Gewer­be­trei­ben­den steht nach einem Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Cel­le man­gels betriebs­be­zo­ge­nen Ein­griffs gem. § 823 I BGB kein Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen Ein­griffs in den ein­ge­rich­te­ten und aus­ge­üb­ten Gewer­be­be­trieb zu, wenn infol­ge eines Ver­se­hens der Deut­schen Tele­kom AG für ein Jahr die Ein­tra­gung in ein ört­li­ches Tele­fon­buch unter­bleibt.

Feh­len­der Tele­fon­buch­ein­trag

Ein Scha­dens­er­satz­an­spruch kommt fer­ner nicht nach § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 21 Abs. 1, 3 TKV in Betracht, wenn zwar durch ein fahr­läs­si­ges Ver­se­hen der Tele­kom der AG die Ein­tra­gung des Gewer­be­trei­ben­den in das ört­li­che Tele­fon­buch unter­bleibt, die­ser aber für den frag­li­chen Zeit­raum in das über­ört­li­che Tele­fon­buch ein­ge­tra­gen ist.

OLG Cel­le, Urteil vom 7. Sep­tem­ber 2006 – 8 U 99/​06
[gefun­den via Recht und All­tag]