Geschäfts­füh­rer­haf­tung für die Urlaubs­kas­se

Führt ein Arbeit­ge­ber die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge nicht an die zustän­di­ge Ein­zugs­stel­le ab, macht er sich nicht nur straf­bar, son­dern haf­tet (etwa als Geschäfts­füh­rer einer GmbH) auch für die­se Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge. Hier­zu zäh­len aller­dings nach einem Urteil des Bun­des­ar­beits­ge­richts nicht die Bei­trä­ge an die Urlaubs­kas­se der Bau­wirt­schaft. Wer­den die­se von der GmbH nicht gezahlt, besteht daher inso­weit kei­ne Haf­tung des Geschäfts­füh­rers.

Geschäfts­füh­rer­haf­tung für die Urlaubs­kas­se

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 18.08.2005 – 8 AZR 542/​04