Trans­pa­renz­richt­li­nie

Die Bun­des­re­gie­rung hat den Ent­wurf eines Geset­zes zur Umset­zung der EU-Trans­pa­renz­richt­li­nie vor­ge­legt. Mit dem vor­lie­gen­den Gesetz­ent­wurf soll die "Richt­li­nie 2004/​109/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 15. Dezem­ber 2004 zur Har­mo­ni­sie­rung der Trans­pa­renz­an­for­de­run­gen in Bezug auf Infor­ma­tio­nen über Emit­ten­ten, deren Wert­pa­pie­re zum Han­del auf einem gere­gel­ten Markt zuge­las­sen sind, und zur Ände­rung der Richt­li­nie 2001/​34/​EG" umge­setzt wer­den.

Trans­pa­renz­richt­li­nie

Der Gesetz­ent­wurf soll, so die Begrün­dung der Bun­des­re­gie­rung, die für die Markt­ef­fi­zi­enz und den Anle­ger­schutz erfor­der­li­che Trans­pa­renz am Kapi­tal­markt her­stel­len, ohne aber die Unter­neh­men mit büro­kra­ti­schen Pflich­ten zu belas­ten. Wesent­li­che Ände­run­gen fin­den sich im Gesetz­ent­wurf in Arti­kel 1 (Wert­pa­pier­han­dels­ge­setz) und in Arti­kel 2 (Wert­pa­pier­han­dels­an­zei­ge- und Insi­der­ver­zeich­nis­ord­nung). Her­vor­zu­he­ben sind dabei fol­gen­de Punk­te: