Abschluss­prü­fer-Richt­li­nie

Der Euro­päi­sche Rat hat die Abschluss­prü­fer­richt­li­nie ange­nom­men. In die­ser neu­en Richt­li­nie wer­den zunächst die der­zeit bestehen­den drei Richt­li­ni­en (84/​253, 83/​349, 78/​660) zusam­men­ge­fasst. Dar­über hin­aus soll durch die neue Richt­li­nie aber auch die Qua­li­tät und Unab­hän­gig­keit der Wirt­schaft­prü­fung von Jah­res­ab­schlüs­sen ver­bes­sert wer­den, indem u.a. die Tätig­keit von ver­ei­dig­ten Abschluss­prü­fern und Wirt­schafts­prüf­erge­sell­schaf­ten trans­pa­ren­ter wer­den sol­len. Die Mit­glied­staa­ten müs­sen hier­zu sicher­stel­len, dass jeder Abschluss­prü­fer und jede Wirt­schafts­prüf­erge­sell­schaft, auch mit ihren Part­ner­schaf­ten in einem elek­tro­ni­schen Regis­ter ver­zeich­net sind. Die Wirt­schafts­prü­fer und auch die Wirt­schafts­prüf­erge­sell­schaf­ten wer­den ver­pflich­tet, ihre Unab­hän­gig­keit von der Geschäfts­füh­rung der zu prü­fen­den Fir­ma dar­zu­le­gen. Die Qua­li­tät der Prü­fungs­tä­tig­keit soll durch fest­ge­leg­te Prü­fungs­stan­dards ver­bes­sert wer­den. In die­sem Zusam­men­hang haben die Mit­glied­staa­ten gesetz­li­che Rege­lun­gen zu schaf­fen, die zivil­recht­li­che, ver­wal­tungs­recht­li­che oder straf­recht­li­che Sank­tio­nen beinhal­ten.

Abschluss­prü­fer-Richt­li­nie