Akti­ons­plan Gesell­schafts­recht

Die EU-Kom­mis­si­on hat am 20. Dezem­ber 2005 eine Kon­sul­ta­ti­on zu mit­tel­fris­ti­gen Maß­nah­men im Gesell­schafts­recht begon­nen. In 14 Fra­gen bit­tet die Kom­mis­si­on um Stel­lung­nah­men, unter ande­rem zur Not­wen­dig­keit einer Rege­lung auf euro­päi­scher Ebe­ne des „one sha­re, one vote“ und zu einer „sqee­ze out, sell out“-Regelung. Letz­te­res hat­te die Kom­mis­si­on ursprüng­lich in der 2. Gesell­schafts­recht­richt­li­nie vor­ge­se­hen. Des Wei­te­ren möch­te sie wis­sen, ob der Erlass einer Sitz­ver­le­gungs­richt­li­nie und Rege­lun­gen zur Wahl zwi­schen dua­lis­ti­schem oder monis­ti­schem Sys­tem auf euro­päi­scher Ebe­ne erfor­der­lich sind. Schließ­lich fragt sie nach dem Bedarf einer grund­sätz­li­chen Moder­ni­sie­rung des euro­päi­schen Gesell­schafts­rechts. Die Frist für Stel­lung­nah­men läuft bis zum 31. März 2005. Danach sind wohl wei­te­re EU-Regeln im Gesell­schafts­recht zu erwar­ten.

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