Aus­ein­an­der­set­zung einer Part­ner­schafts­ge­sell­schaft

Auch bei einer Part­ner­schafts­ge­sell­schaft kön­nen die Part­ner durch ein­stim­mi­gen Beschluss anstel­le der Liqui­da­ti­on nach §§ 145 ff. HGB eine ande­re Art der Aus­ein­an­der­set­zung wäh­len. Die­se kann in einer Natur­al­tei­lung bestehen.

Aus­ein­an­der­set­zung einer Part­ner­schafts­ge­sell­schaft

Nach Been­di­gung der Liqui­da­ti­on fin­det der inter­ne Aus­gleich der Part­ner bzw. Gesell­schaf­ter zwi­schen die­sen statt. Zur Gel­tend­ma­chung eines Aus­gleichs­an­spruchs genügt eine sog. ein­fa­che Aus­ein­an­der­set­zungs­rech­nung.

Geht eine BGB-Gesell­schaft mit Ein­tritt eines neu­en Gesell­schaf­ters, der ab Ein­tritt pro­zen­tu­al am Gesell­schafts­ver­mö­gen betei­ligt ist, von der bilan­zi­el­len Gewinn­ermitt­lung zur Gewinn­ermitt­lung in Form der Ein­nah­me-Über­schuss-Rech­nung über, kön­nen die bilan­zi­el­len Kapi­tal­kon­ten der Alt­ge­sell­schaf­ter nicht fort­ge­schrie­ben und als Anfangs­be­stand ihrer Kapi­tal­kon­ten einer Aus­ein­an­der­set­zungs­rech­nung mit dem Ziel des Aus­gleichs von posi­ti­ven und nega­ti­ven Kapi­tal­kon­ten zugrun­de gelegt wer­den.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 11. Mai 2009 – II ZR 210/​08