Aus­kunfts­kla­ge über die Mit­ge­sell­schaf­ter einer Publi­kums-KG – und die Beschwer

Der Bun­des­ge­richts­hof geht man­gels wie hier abwei­chen­der Dar­le­gun­gen in stän­di­ger Recht­spre­chung davon aus, dass der­je­ni­ge, der zur Aus­kunft über die Mit­ge­sell­schaf­ter der kla­gen­den Par­tei ver­ur­teilt wird, die­se Pflicht durch Aus­druck und Über­sen­dung einer (ohne­hin) abge­spei­cher­ten Lis­te erfül­len kann, und dass der zur Aus­kunft Ver­pflich­te­te dadurch allen­falls mit Kos­ten in Höhe von bis zu 300 € beschwert ist (§ 3 ZPO).

Aus­kunfts­kla­ge über die Mit­ge­sell­schaf­ter einer Publi­kums-KG – und die Beschwer

Soll wie hier die Aus­kunft jeweils von der Fonds­ge­sell­schaft, der Kom­ple­men­tä­rin, der Treu­hand­kom­man­di­tis­tin und der geschäfts­füh­ren­den Kom­man­di­tis­tin erfüllt wer­den, muss die­sel­be Lis­te vier­mal aus­ge­druckt und ver­sandt wer­den. Die­sen (Mehr)aufwand pro Aus­kunfts­er­tei­lung bewer­tet der Bun­des­ge­richts­hof mit bis zu 500 €.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 26. April 2016 – II ZR 12/​15