Bestrei­ten – und das Nicht­wis­sen des GmbH-Geschäfts­füh­rers

Eine Par­tei darf sich über eige­ne Hand­lun­gen oder Gegen­stän­de eige­ner Wahr­neh­mung nicht mit Nicht­wis­sen erklä­ren (§ 138 Abs. 4 ZPO).

Bestrei­ten – und das Nicht­wis­sen des GmbH-Geschäfts­füh­rers

Zu den Hand­lun­gen des Geschäfts­füh­rers einer GmbH im Sin­ne die­ser Vor­schrift gehört die von ihm nach §§ 238, 239 HGB, § 41 GmbHG zu ver­ant­wor­ten­de Buch­füh­rung, aus der sich die Zah­lun­gen und ihr Zah­lungs­grund erge­ben.

Inso­weit obliegt es beklag­ten GmbH­Ge­schäfts­füh­rer, etwai­ge Erin­ne­rungs­lü­cken durch Ein­sicht in die Buch­hal­tung zu schlie­ßen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 24. Sep­tem­ber 2019 – II ZR 248/​17

  1. vgl. BGH, Urteil vom 19.12 2017 – II ZR 88/​16, ZIP 2018, 283 Rn. 23 f. mwN[]