Dar­lehns­haf­tung von GbR-Gesell­schaf­tern

Grund­sätz­lich haf­ten die Gesell­schaf­ter einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts für alle Ver­bind­lich­kei­ten der Gesell­schaft auch per­sön­lich. Die­se Haf­tung kann, wie der Bun­des­ge­richts­hof in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil erneut ent­schie­den hat, jedoch durch Ver­ein­ba­rung mit dem Gläu­bi­ger beschränkt wer­den:

Dar­lehns­haf­tung von GbR-Gesell­schaf­tern

Die im Dar­le­hens­ver­trag einer kre­dit­su­chen­den BGB-Gesell­schaft ent­hal­te­ne Ver-pflich­tung der Gesell­schaf­ter, sich in Höhe der auf ihre jewei­li­ge Gesell­schafts­be-tei­li­gung ent­fal­len­den Ver­bind­lich­keit der sofor­ti­gen Zwangs­voll­stre­ckung in ihr gesam­tes Ver­mö­gen zu unter­wer­fen, dient nicht nur Siche­rungs­zwe­cken, son­dern auch dazu, die dar­le­hens­ver­trag­li­che Haf­tung der Gesell­schaf­ter zu beschrän­ken.

BGH, Ver­säum­nis­ur­teil vom 25. Okto­ber 2005 – XI ZR 402/​03