Kapi­tal­ertrag­steu­er in der Insol­venz der Gesell­schaft

Der Gesell­schaf­ter einer in Insol­venz befind­li­chen Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft ist aus sei­ner gesell­schafts­recht­li­chen Treue­pflicht her­aus gehal­ten, die zu Las­ten der Mas­se abge­führ­ten Zah­lun­gen auf die Kapi­tal­ertrags­steu­er und auf den Soli­da­ri­täts­zu­schlag als anzu­rech­nen­den Zins­ab­schlag in die Ein­kom­mens­steu­er­erklä­rung ein­zu­stel­len. Unter­lässt er dies, erwächst der Gesell­schaft gegen ihn ein Scha­den­er­satz­an­spruch in Höhe der abge­führ­ten Beträ­ge.

Kapi­tal­ertrag­steu­er in der Insol­venz der Gesell­schaft

OLG Dres­den, Beschluss vom 29. Novem­ber 2004 – 2 U 1507/​04