Kom­man­dit­wech­sel ohne Abfin­dungs­ver­si­che­rung?

An dem Erfor­der­nis der vom Reichs­ge­richt bereits im Jahr 1944 als Beweis­mit­tel im Rah­men der regis­ter­ge­richt­li­chen Amts­prü­fung (§ 12 FGG) der Son­der­rechts­nach­fol­ge in einen Kom­man­dit­an­teil
ein­ge­führ­ten sog. (nega­ti­ven) "Abfin­dungs­ver­si­che­rung", die sich in lang­jäh­ri­ger ste­ti­ger Pra­xis der meis­ten Regis­ter­ge­rich­te bewährt hat und die von den Antrag­stel­lern ohne Schwie­rig­kei­ten zu erbrin­gen ist, ist im Inter­es­se der Kon­ti­nui­tät der Recht­spre­chung und der ste­ti­gen zügi­gen Abwick­lung der­ar­ti­ger stan­dar­di­sier­ter regis­ter­ge­richt­li­cher Ver­fah­ren fest­zu­hal­ten. Sagt der Bun­des­ge­richts­hof.

Kom­man­dit­wech­sel ohne Abfin­dungs­ver­si­che­rung?

BGH, Beschluss vom 19. Sep­tem­ber 2005 – II ZB 11/​04