Pfän­dung der Antei­le bei der Woh­nungs­ge­nos­sen­schaft

Die Pfän­dung und Über­wei­sung des Anspruchs auf Aus­zah­lung des genos­sen­schaft­li­chen Aus­ein­an­der­set­zungs­gut­ha­bens stellt nicht des­halb eine unzu­mut­ba­re Här­te im Sin­ne des § 765 a ZPO dar, weil sie mit­tel­bar zum Ver­lust der genos­sen­schaft­li­chen Woh­nungs­rech­te des Schuld­ners geführt hat und die Mög­lich­keit besteht, dass er sei­ne der­zei­ti­ge Woh­nung ver­liert.

Pfän­dung der Antei­le bei der Woh­nungs­ge­nos­sen­schaft

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 1. Okto­ber 2009 – VII ZB 41/​08