Scha­dens­er­satz­pflicht des Allein­ge­sell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers

Eine Ver­fü­gung eines Allein­ge­sell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers einer GmbH über das Ver­mö­gen der Gesell­schaft kann nur dann eine Scha­dens­er­satz­pflicht nach § 43 Abs. 2 GmbHG aus­lö­sen, wenn der Geschäfts­füh­rer damit gegen ein Ver­bot ver­stößt, das – wie § 30 oder § 64 GmbHG – durch eine Wei­sung der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung nicht außer Kraft gesetzt wer­den kann. Ein Ver­zicht hier­auf durch Ver­trag zu Guns­ten Drit­ter ist nicht mög­lich.

Scha­dens­er­satz­pflicht des Allein­ge­sell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers

BGH, Urteil vom 26. Okto­ber 2009 – II ZR 222/​08