Über­zo­ge­ne Wett­be­werbs­ver­bo­te

Oft­mals wer­den in Gesell­schafts­ver­trä­gen für aus­schei­den­de Gesell­schaf­ter nach­ver­trag­li­che Wett­be­werbs­ver­bo­te ver­ein­bart. Die­se unter­lie­gen jedoch bestimm­ten zeit­li­chen, regio­na­len und sach­li­chen Gren­zen. Wer­den die­se Gren­zen über­schrit­ten, ist das Wett­be­werbs­ver­bot unwirk­sam.

Über­zo­ge­ne Wett­be­werbs­ver­bo­te

Dies hat der Bun­des­ge­richts­hof jetzt noch ein­mal bestä­tigt. Eine Über­schrei­tung der räum­li­chen, gegen­ständ­li­chen und zeit­li­chen Gren­zen eines nach­ver­trag­li­chen Wett­be­werbs­ver­bots kann nach Ansicht des BGH auch nicht mit dem Wunsch gerecht­fer­tigt wer­den, den aus­ge­schlos­se­nen Gesell­schaf­ter einer beson­de­ren Sank­ti­on zu unter­wer­fen.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 18. 07.2005 – II ZR 159/​03