UMAG

Zum 1. Novem­ber 2005 tritt das "UMAG", das "Gesetz zur Unter­neh­mens­in­te­gri­tät und Moder­ni­sie­rung des Anfech­tungs­rechts" in Kraft.

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Dann kön­nen Min­der­heits­ak­ti­onäre eine Scha­dens­er­satz­kla­ge der Gesell­schaft gegen Vor­stän­de und Auf­sichts­rä­te wegen Unred­lich­kei­ten und gro­ben Rechts­ver­stö­ßen unter erleich­ter­ten Vor­aus­set­zun­gen erzwin­gen. Das Min­der­heits­quo­rum liegt nun bei einem Nenn­ka­pi­tal von 100.000,- Euro.

Dage­gen wird die Anfech­tungs­kla­ge gegen Haupt­ver­samm­lungs­be­schlüs­se (als "Schutz vor ihrer miss­bräuch­li­cher Aus­nut­zung") ein­ge­schränkt.

Auch wer­den die Anmel­dung und Legi­ti­ma­ti­on von Aktio­nä­ren zur Teil­nah­me an der Haupt­ver­samm­lung und zur Stimm­rechts­aus­übung neu gere­gelt. Hier ist jetzt unter ande­rem der inter­na­tio­nal übli­che record date, also der Stich­tag für die Legi­ti­ma­ti­on des Aktio­närs, auf den 21. Tag vor der Haupt­ver­samm­lung ange­setzt wor­den.