Umwand­lun­gen: Ein­tra­gung wäh­rend der Anfech­tungs­frist?

Die nach § 16 Abs. 2 Satz 1, § 198 Abs. 3 UmwG erfor­der­li­che Nega­tiv­erklä­rung der Ver­tre­tungs­or­ga­ne des form­wech­seln­den Rechts­trä­gers kann, so der Bun­des­ge­richts­hof, wirk­sam erst nach Ablauf der Frist für die Erhe­bung einer Kla­ge gegen die Wirk­sam­keit des Umwand­lungs­be­schlus­ses abge­ge­ben wer­den. Vor die­ser Erklä­rung darf die Umwand­lung, sofern die kla­ge­be­rech­tig­ten Anteils­in­ha­ber nicht auf die Kla­ge ver­zich­tet haben, nicht ein­ge­tra­gen wer­den (§ 16 Abs. 2 Satz 2 UmwG).

Umwand­lun­gen: Ein­tra­gung wäh­rend der Anfech­tungs­frist?

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 5. Okto­ber 2006 – III ZR 283/​05