Ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung durch Ent­nah­men des Geschäfts­füh­rers

Ver­schafft sich der Geschäfts­füh­rer einer Fami­li­en-GmbH, der nicht selbst Gesell­schaf­ter, aber Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ger eines Gesell­schaf­ters ist, wider­recht­lich Geld­be­trä­ge aus dem Ver­mö­gen der GmbH, so ist, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, dem Gesell­schaf­ter kei­ne mit­tel­ba­re ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung (vGA) zuzu­rech­nen, wenn ihm die wider­recht­li­chen eigen­mäch­ti­gen Maß­nah­men des Geschäfts­füh­rers nicht bekannt waren und auch nicht in sei­nem Inter­es­se erfolgt sind.

Ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung durch Ent­nah­men des Geschäfts­füh­rers

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 19. Juni 2007 – VIII R 54/​05